Requiem / I'm a Rock 'n' Roll Amputation.

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016

1. Weihnachtsfeiertag © Kai von Kröcher, 2016










































































































































And now I wipe the black out of the blonde. +++ Dieses ewige Gerede vom "Seuchenjahr 2016"! Es braucht keinen Lehrstuhl für Wahrscheinlichkeitsrechnung oder Statistik, da reicht schon ein Blick ins Plattenregal: Im neuen Jahr kommt noch einiges mehr auf uns zu als nur Wham! oder Status Quo; das musste jetzt endlich mal raus! +++ Nichts gegen Wham! oder Status Quo! +++ Heute Abend hat der Club wieder geöffnet, dann leuchtet die Stadt gleich wieder ein Stückchen heller.

Überschrift inspired by: Requiem © Killing Joke, 1980
Überschrift also inspired by: Amputation © The Jesus and Mary Chain, 2016
Lyrics: Shine © Madrugada, 2010

Born To Be Halb So Wild / Erstmal zu Penny.

Hier führt ... © Kai von Kröcher, 2009

... kein Weg mehr vorbei © Kai von Kröcher, 2010







































For the best for them, I'll be straight up praying. +++ Um noch die letzten Fragen zu klären: Nein, ich lasse mein Leben nicht etwa revue passieren, ich hatte mir neulich bloß einen Scanner gekauft (Blogspot berichtete) – mit dem kann man sich durch alte Negativstreifen wühlen. Eine ziemliche Fummelarbeit, und immer nur in der Vergangenheit graben bringt einen auch nicht nach vorn. +++ Das sagt gerade der Richtige. +++ Ja, der Club bleibt heute geschlossen. Morgen dann auch. Und, wo wir grad schon dabei sind, übermorgen gleich mit. +++ Das mit den 4 Floors zu Silvester war sicherlich eine Fake-News, wir machen das ganz gemütlich: Mit Plattenspielern und Erdnussflips, vielleicht auch ein Gläschen Sekt. +++ Ist im Prinzip alles auch nebensächlich: Ich will jetzt nicht über den Anschlag sprechen, den Weihnachtsmarkt, den LKW und die Toten – es beschäftigt einen untergründig schon sehr. +++ Was auch schon wieder bescheuert klingt, auf eine Art. +++ Die Bilder heute zeigen typische Etappen aus den Weihnachten des letzten Vierteljahrhunderts: Mit dem Zug über Wolfsburg nach Hause ins östliche Niedersachsen. Oder die Reise zurück nach Berlin: Der alte Grenzkontrollpunkt Marienborn, im Vordergrund rechts steht noch mein Auto. +++ Zu Hause ist nun niemand mehr, und auch das Zuhause ist nicht mehr da. Hört sich nach Selbstmitleid an, ist aber nicht so gemeint: Das gehört nun einmal zum Leben dazu, zum Großwerden – alt genug ist man ja schließlich. +++ Sehr weise Worte. +++ Ich könnte nun also allein in den Gottesdienst gehen, vorher noch einkaufen. Könnte mich klammheimlich zwischen Tresen und Weihnachtsbaum setzen im Club, eine schöne Bescherung. Ich könnte entspannt meine Wohnung putzen, Staubwedel habe ich eine Menge gekauft.

Überschrift inspired by: BORN TO BE HALB SO WILD | Cartoons von OL | Galerie 100 | 19.1. – 8.3.2017*
Überschrift also inspired by: Penny-Markt, Ohlauer/Reichenberger Straße | Berlin
Lyrics: It's Over © Palace, 2016
* Konrad-Wolf-Str. 99 | 13055 Berlin

I took this walk / To ease my mind.

Ecke Karl-Liebknecht © Kai von Kröcher, 2006






















"Und, was fotografieren Sie so?" +++ Schöne Häuser. +++ Nach dem Anschlag am Montag tat eine Pause dem Blog erstmal gut: ein Blog ist kein Bundespräsident, da sollte man sich nicht überschätzen. +++ Der abenddämmrige Spaziergang durch ein Mariendorfer Gewerbegebiet irgendwo am Tage danach tat ebenfalls gut. +++ Unser Bild heute dagegen zeigt einen heißen und strahlend blauen Tag im WM-Sommer 2006, das war mir vorher nie wirklich aufgefallen. +++ Heiligabend hat der Club also geschlossen, an beiden Feiertagen dann übrigens auch. Morgen vorerst die letzte Gelegenheit. +++ Silvester feiern wir diesmal auf 4 Floors, so etwas gab es noch nie! +++ Der Schatten, den der Fernsehturm auf diese Felsenstadt oben wirft, könnte mit Phantasie der einer Christbaumkugel sein. Christbaumkugeln, das weiß ich seit gestern, symbolisieren den Apfel im Paradies – im Club sind es stattdessen Zitronen.

Überschrift inspired by: Conversation Piece © David Bowie, 1969

Weihnachtsleaks / Die Tiere sind unruhig.

Golden Years: Lichtenberg © Kai von Kröcher, 2006






















Then later a movie, too / and then home. +++ Wenn man die Straße immer weiter geht, kommt man direkt auf den Tierpark zu: Das Foto erinnert an Siebzigerjahre, der Himmel war immer blau. +++ Die längere Pause tat dem Blog also gut. +++ So, so. +++ Ab Ende der Woche werden die Tage schon wieder länger, hörte ich läuten.

Überschrift: 24./25./26.12. geschlossen
Überschrift also inspired by: Die Tiere sind unruhig © Kante, 2006
Bildunterschrift inspired by: Golden Years © David Bowie, 1976
Lyrics: Perfect Day © Lou Reed, 1972

Listen / Those lost at Sea sing a Song on Christmas Day.

Rattelschneck (links) und Rattelschneck (rechts) © Kai von Kröcher, 2013

















We should shine a light on, a light on. +++ Die Frau neulich im Traum hatte gesagt, die längere Pause habe dem Blog gutgetan. +++ Das Bild heute sieht aus, die Beleuchtung zumindest, wie in der Sauna geschossen. Nur mit was an. Das aber war abends und draußen, und doch war es auch hier wahnsinnig heiß. In Österreich wären es sicher die Hundstage gewesen, die kennt man vielleicht aus dem Film. +++ War aber Frankfurt am Main, Museum für komische Kunst. +++ Da heute 4. Advent ist, und da man da auch als harter Mensch im Herzen weich wird, richten wir hier auf dem Blog eine Art Grußsendung im MDR-Fernsehen ein: Alles Gute zum Geburtstag, Rattelschneck (rechts)! +++ Apropos: Die jüngste Barfrau im Club gestern hat einen Baum aufgestellt. Ich musste kurz drüber nachdenken, wie ich das insgeheim finde, einfach mal so von der Coolnessverantwortung her. Und ganz ohne Quatsch: ich finde das schön. +++ Wer zu kalt ist dafür, der werfe den ersten Stein! +++ Heute ist also letzter Advent. +++ Die Öffnungstage zum Fest: Am 23.12. noch geöffnet, dann drei Tage zu. Dann wieder auf. Silvester geöffnet mit riesiger Überraschungsparty 2016 – also known as: "wir haben bisher keine Ahnung, aber irgendwas ist ja immer!" +++ Dass es insgesamt zwei Rattelschnecks gibt, das wissen nicht unbedingt alle – das kann man dann aber googeln.      

Überschrift inspired by: Listen! Those Lost At Sea Sing a Song On Christmas Day © Get Well Soon, 2008
Right On © The Roots feat. Joanna Newsom, 2010
Hundstage © Ulrich Seidl (Drehbuch/Regie), Österreich 2001
Caricatura – Museum für komische Kunst | Frankfurt am Main

Life in the fast Lane / ... ab 14 Uhr vier Euro.

Warnemünde © Kai von Kröcher, 2006

Warnemünde © Kai von Kröcher, 2006

Warnemünde © Kai von Kröcher, 2006
























































People ask me where I come from / To see what that says about a man. +++ Okay, die DJs gestern hießen am Ende nun doch gar nicht Werner Dralle & Peter Baumann. Das Leben hatte mich ins kalte Wasser geworfen, halbwegs direkt aus dem Krankenhausbett hinter den Tresen. Selbstverwirklichter Traum von der Selbstständigkeit. Dralle & Baumann hießen sie offiziell, und alleine schon wegen Shotgun Wedding wäre es ein super Abend gewesen, den Song hatte ich seit vier Jahrzehnten nicht mehr gehört. Müsste man mal googeln, von wem der überhaupt war, damals. Ein Katapult in die Spielstube der Kindheit, der erste eigene Kassettenrekorder: Telefunken Magnetophon. +++ Im Traum neulich sagte jemand zu mir, die längere Pause habe dem Blog gutgetan – ich nahm das vermutlich persönlich. +++ Heute Abend die Literaten im Club: SPK/AO. +++ Der Meister öffnet seine Archive: das Scannen alter Negativ-Ordner hätte ich mir schon etwas spektakulärer vorgestellt: Verborgene Schätze, im weitesten Sinne Selbstüberschätzung? +++ Das allerallererste Foto mit der 6x6-Mittelformatkamera damals: ein Mädchen am Meer, Warnemünde 2006. Wie der Film richtig einlegt wird, das wusste ich – man sieht es am unteren Rand – am Anfang noch nicht. +++ Was heißt das denn schon: richtig oder falsch? +++ Das Foto gestern mit dem Volvo war auch irgendwie in sich schief, das hatte mich immer gestört: "Der Mann mit dem Ast hat den Zug verpasst" – ein altes mundartliches Sprichwort aus dem ostfälischen Raum.

Überschrift inspired by: Life in the Fast Lane © Eagles, 1976
Überschrift also inspired by: Warnemünde mit Mutzelputzel, Juli 2006
Lyrics: Time Spent in Los Angeles © Dawes, 2011
Shotgun Wedding © Roy C, 1965
"Ast" = Buckel

Sozialistisches Patientenkollektiv / Die fünfte Frau.

Marienfelde, Februar © Kai von Kröcher, 2008

Neue Welt, Parkplatz © Kai von Kröcher, 2007








































"Brrring... (Telefonklingeln), Eißfeldt?" – "Jaaa, hallo ... ich wollt' mal sagen, also, wer ... o-o-ohne deine Fans, ja, da wärste gar nix, da könnt'ste mal seh'n." +++ Was ist denn eigentlich nun mit der Sexualreform? +++ Jedenfalls, und das hatte ich völlig vergessen: Yasmin, Laura und Annika – steuerten den Tanker souverän aus dem Stand über das offene Meer. Danke dafür noch mal! +++ Das stimmte ja alles hinten und vorne nicht, obwohl es nicht falsch war: Heute Abend im Club nämlich, ganz offiziell: Werner Dralle & Peter Baumann, der längste DJ-Name in fünfhundert Jahren Szenegaststätte der Herzen! +++ Ich habe mich schlau gemacht: Mein Blackberry ist gar kein Blackberry, sondern ein sehr elegantes Konkurrenzmodell der Schmiede Nokia. Mit (englischer) Tastatur und – wenn man nicht zufällig zu doof dafür ist – mit Internet. Schön und verchromt. +++ Morgen im Club jedenfalls SPK/AO, die mit der Mischung impossible. +++ Der Mercedes links auf dem Parkplatzbild als eine Art Analogie: Smartphone neben dem Nokia E72 – how would Jesus vote? +++ Korrekt. +++ Gestern im Club übrigens, nachmittags irgendwann: Auf unserem alten Laptop wollte ich kurz mal "mein Facebook checken", kam allerdings gar nicht rein. Da war eine Frau eingeloggt, die niemand kennt. Andrea Sommerfeld oder so (Name der Redaktion bekannt). Bricht nachts, wie es scheint, immer ein und nutzt unser W-Lan. +++ Buenos Dias!
        
Überschrift inspired by: SPK/AO | club49 | Sa., 17.12., 21:00 Uhr
Überschrift also inspired by: Die fünfte Frau (Kriminalroman) © Henning Mankell, 1996
Lyrics: Ich möchte nicht, dass ihr meine Lieder singt © Jan Delay, 2001

Spacetravel / Did the Captain of the Titanic cry.

Alt-Glienicke im März © Kai von Kröcher, 2007























Care-line, care-line, care-line / Care-line driving me / Shirley, Shirley, Shirley own. +++ Die Überschrift gestern hätte heute viel besser gepasst. Wer von uns heute schon weiß, was morgen sein wird, der werfe den ersten Stein. +++ (Freitag im Club: Dralle & Werner.) +++ Gibt es den Ausdruck "Herrenhandtasche" eigentlich noch? Gestern im Club fragte ich Annika irgendwie so von wegen, ob ich ihr ohne Herrenhandtasche besser gefiele, oder so ähnlich. Oder vielleicht: "Doch besser, so ohne Herrenhandtasche", oder so. Oder wahrscheinlich: "Hier – heute ohne Herrenhandtasche!" Ein meisterhafter Joke, das ist schon mal sicher! +++ Aus mir als altem und sturem Anti-Witzerklärer werdet ihr die Pointe allerdings niemals herausprügeln, die nehme ich mit in mein Grab. Aber versteht eine Barfrau, Jahrgang 1 vor dem Mauerfall, Witze mit Herrenhandtasche? +++ Seit gestern jedenfalls besitze ich einen wackligen Scanner, da kann man alte 6x6-Negativstreifen mit scannen. +++ Seit vorgestern übrigens besitze ich auch ein Blackberry-Telefon, das ist sehr schön: Meine Schwester aus München hatte es mir beim Krankenkurzbesuch mitgebracht – als eine Art Übergangshandy. Es erinnert an eine verchromte 76er Toyota-Limousine, falls es das gibt. +++ Vielleicht sollte ich nur noch Witze erzählen, die keiner jemals versteht. Und dann das Olympiastadion ausverkaufen. Die Texte von David Bowie, jetzt nur mal als Beispiel, fand ich ziemlich sicher auch deshalb immer so großartig, weil ich nie auch nur einen einzigen von ihnen verstand – von, sagen wir mal, Space Oddity vielleicht einmal abgesehen. +++ Es gibt übrigens eine fantastische Coverversion seines (Bowies/Anm. d. Red.) retrospektiven Altersstatements Where Are We Now: Graf Tati fährt darin vom Hermannplatz zur Ohlauer Straße und meint, wir hätten nie gewusst, dass er das tun kann. +++ Es gibt auch einen tollen Song, der heißt Blueberry, das wusstet ihr nicht. +++ Und eine Geschichte zum Blackberry gibt es selbstredend auch, das wäre noch schöner, die hatte ich gestern im Club schon erzählt. Alle hingen mir gebannt an den Lippen: "Vor beinah schon wieder sechs Jahren, ziemlich genau zur Katastrophe von Fukushima – Ingeborg hatte mir wieder einmal einen Job als Standfotograf zugeschanzt –, da gab es an einem Tag einen Sonderauftrag: Gemeinsam mit Wolfram Koch, der die Hauptrolle spielte, wurde ich in die Friedrichstraße chauffiert zum einem Blackberry-Laden, der den Film mit Telefonen gesponsert hatte. Die man im Film dann auch sieht, gewieftes Product Placement. Ich musste ein Foto schießen vom Handyladenbesitzer zum Dank – er zusammen mit Wolfram Koch und einem Blackberry, das konnte er sich dann in sein Schaufenster stellen." Kurz darauf kamen die Smartphones; das Blackberry wurde zur luxuriösen Vergänglichkeit – wie eine Rolex.        

Überschrift inspired by: Spacetravel © Bush, 1999
Überschrift also inspired by: Someday We'll Know © New Radicals, 1998
Lyrics: Subterraneans © David Bowie, 1977
Where Are We Now © Graf Tati (Cover), 2015
Blueberry © Mont Royal,  2014

On and on I got nothing to hide / Spacetravel.

Festsaal Kreuzberg (22.10.) © Kai von Kröcher, 2016

















Take it easy, altes Haus, wer morgens länger schläft. +++ Der Post gestern war schon etwas sehr kryptisch geraten, das stimmt schon. Wenn man urplötzlich Bob Dylan sein will, mit Patti Smith nach Stockholm reisen. +++ Das versteht doch schon wieder kein Mensch, wieso Patti Smith? +++ Krankenhaus im weitesten Sinn jedenfalls ist nicht sexy, da muss man schon aufpassen. Man sollte bei so etwas auch nie zu viel Interpretationsspielraum lassen, sonst werden auf einmal die wildesten Stories erzählt. Vor jetzt mehr als fünf Jahren zum Beispiel, das nervt mich noch heute: aus Wassergymnastik und Yoga in Sachsen, der Reha nach Minimalschlaganfall, war im Laufe der Zeit irgendwann dann eine Art Betty-Ford-Klinik-Mythos geworden, das fand ich dann nicht so charmant. +++ Doch was schert es die Eiche: ich bin wieder raus aus dem Urban, seit gestern am Rekonvaleszieren. +++ Die DJs am Freitag, das wird wohl ein Pseudonym sein: Werner & Dralle. Dahinter verbergen sich hundertprozentig Studenten-Oscar-Preisträger and so on, Peter Baumann, und der Wirt meiner Stammbar in Charlottenburg damals, frühe Neunzigerjahre, Werner Dralle. Besagter Herr Dralle übrigens in den späteren Neunzigerjahren die graue Eminenz des Kurvenstar, Mitte. +++ Das wollte ich noch erzählen, der Türsteher da eines Abends ließ Pierce Brosnan kalt abblitzen, der Morgen stirbt nie. De leeve Ralph Meiling damals kommentierte das ungefähr so: "Der James Bond, mit jede fiese Möpp auf der Welt nimmt der es auf, und am Ende kütt er nicht in den Kurvenstar rein." +++ Das ist natürlich völliger Quatsch, das hat er niemals im Leben so gesagt – ich kann halt kein lustiges Kölsch, das hab' ich mir ausgedacht – in Wirklichkeit war das wesentlich witziger. +++ Grüße übrigens in die Greifswalder Straße, einfach mal so. +++ Das wird ja wieder ein langer Post, heute. +++ Insgeheim fand ich das aber doof, ich bin ja so 'n Gutmensch: Der Türsteher jedenfalls, dachte ich heimlich, der will sich doch nur profilieren. Und Brosnan himself, der hatte sich doch einfach nur auf einen schönen Abend gefreut, das tat mir dann leid.

Überschrift inspired by: All My Life © Foo Fighters, 2002
Überschrift also inspired by: Spacetravel © Bush, 1999
Lyrics: Take it easy, altes Haus © Truck Stop, 1979
James Bond – Tomorrow Never Dies (w/ Pierce Brosnan) © UK 1997

Don't fear the Reaper / Never as good as the first Time.

Urbankrankenhaus, am Morgen vor Nikolaus ©Kai von Kröcher, 2016

Urbankrankenhaus, Sonntagabend (4.12.) © Kai von Kröcher, 2016

Fraenkelufer, am Morgen vor Nikolaus © Kai von Kröcher, 2016









































... als die blaue Stunde an einem grauen Tag. +++ Sonntagabend vor einer Woche sah es aus draußen wie in der 120, Rue de la Gare: »Der Nebel war dichter geworden. Die durch eine halbherzige Tarnung verdunkelte Strassenbeleuchtung versuchte erfolglos, ihn zu durchdringen.« Ich machte ein Foto vom Urbankrankenhaus, am Morgen darauf noch welche mit Raureif. Rauhfaser aus Erfurt. Mittags lag ich dann selber drin, das überraschte mich selbst. +++ Die Ärzte morgens kamen immer zur blauen Stunde, was im Winter tatsächlich noch halbwegs human ist. Frühstück gegen halb neun. +++ Nach der ersten Nacht jedenfalls, Visite, da wusste ich erstmal gar nicht so recht, wo ich da irgendwie so gelandet war – in welchem Film, in welchem Bett: "Herr Kröcher, so und so sieht das aus." Text und Melodie schossen mir durch den Kopf, das weiß ich noch sehr genau: Lawrence Taylor – den Namen hatte ich mir vorher auf Teufel komm raus niemals merken können, jetzt weiß ich's. +++ Nächstes Mal nehm' ich den Fotoapparat mit. +++ Jetzt diesen Freitag im Club: Werner & Dralle!

Überschrift inspired by: Don't Fear the Reaper © Blue Oyster Cult, 1976
Überschrift also inspired by: Never As Good As the First Time © Sade, 1985
Lyrics: Eine Blaue Stunde © Greta Keller,
120, Rue de la Gare © Leo Malet/Jacques Tardi, 1942/1996 (ich steige da nicht ganz durch/Anm. d. Verf.)
Wo bist du jetzt © Echt, 1998
Waiting for Your Love © Lawrence Taylor, 2016

Across 110th Street / A Spindle, a Darkness, a Fever and a Necklace.

Kottbusser Tor im Oktober © Kai von Kröcher, 2016

Fraenkelufer im Oktober © Kai von Kröcher, 2016




























Gott oh Gott. Gott oh Gott. Gott oh Gott, denkt WH 3, und: Wie viel davon steckt auch in mir, in jedem? Wie kann man das nur aushalten, länger als einen Tag oder zwei? Werde ich auch mal so, wenn ich nur lange genug hier sitze? +++ Okay, also die schwedischen DJanes im Club heute Abend heißen Kenneth & Leffe, das klingt ziemlich gut, finde ich, und ab 23:00 Uhr legen sie ‹90s Acid House, House and Break Beat Tunes› auf. +++ Und die Sonne scheint über Wien für uns allein. +++ Vor einigen Jahren mal meinte mein ältester Kumpel am Prenzlauer Berg, in Kreuzberg sehe man doch noch immer mal ältere Menschen, die seien auf der Kastanienallee und so fort aus dem Stadtbild verschwunden. Gestern habe ich mal über Kreuzberg nachgedacht. +++ Das Foto vom Fraenkelufer ist jedenfalls schön: Herbst des Lebens, etwas schwülstig vielleicht. +++ Verkaufsoffener Adventssonntagabend morgen im Club! +++ Das Bild vom Kottbusser Tor ist übrigens auch schön, kommt mir sehr großstädtisch vor: Windschiefe Autoschrauber- und Reifenbuden sehen ja immer irgendwie großstädtisch aus. +++ Was macht ihr eigentlich an Silvester?

Überschrift inspired by: Across 110th Street © Bobby Womack & Peace, 1972
Überschrift also inspired by: A Spindle, a Darkness, a Fever and a Necklace © Bright Eyes, 2002
Textauszug aus: Der goldene Handschuh (Roman) © Heinz Strunk, 2016
Eh ok © Granada, 2016

Dead Sun Rising / Fanta-Rolf.

Skalitzer Straße, Herbst © Kai von Kröcher, 2016

Kottbusser Tor, Herbst © Kai von Kröcher, 2016

Skalitzer Straße, Herbst © Kai von Kröcher, 2016










































's is ois nur, ois nur wilde Spekulation. +++ Seltsam: Damals, als Space Chaser-Drummer Matze mir Fleisch ist mein Gemüse als Hörbuch gebrannt hatte, und ich dann außerdem auch eine Lesung des Autors himself seinerzeit im Glashaus besuchte. Da war ich dann felsenfest davon überzeugt, der Roman würde wahnsinnig an Witz verlieren ohne die Stimme Heinz Strunks. Und jetzt habe ich mal geschaut: Es gibt den Goldenen Handschuh mittlerweile (?) auch schon als Hörbuch, gelesen vom Autor himself. Und mit der Stimme Heinz Strunks, denke ich jetzt, verlöre er sicher gewaltig an Sog. +++ Das musste jetzt endlich einmal gesagt werden! +++ Die Bilder oben sind noch vom 22. Oktober, wäre ja schade drum. +++ Und morgen legt The Jackal im Club auf. +++ Am Samstag, das klingt auch mehr oder weniger mysteriös, legen zwei Schwedinnen im Club auf, die kenne ich nicht. Und das auch nur für zwei Stunden. Doch welche zwei Stunden das sein werden, das hat mir niemand gesagt. +++ Verwirrend an Fleisch ist mein Gemüse damals übrigens, das kommt noch hinzu: Ich hörte das immer beim Autofahren, und irgendwann dachte ich immer, das ergibt doch grad alles überhaupt keinen Sinn. Ich verstand nur noch Bahnhof. Und später stellte sich raus, Matze hatte beim Brennen irgendwann unwissentlich irgendwie Shuffle gedrückt. +++ Wer heute Abend in Mitte unterwegs ist, für den hätte ich tatsächlich gleich zwei super Veranstaltungstipps!!!  

Überschrift inspired by: Dead Sun Rising © Space Caser, 2016

Überschrift also inspired by: Der goldene Handschuh (Roman) © Heinz Strunk, 2016
Lyrics: Eh ok © Granada, 2016
Fleisch ist mein Gemüse (Roman) © Heinz Strunk, 2004
Glashaus | Eichenstraße 4 | 12045 Berlin
 
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