So sah die Welt gestern früh aus (Foto). Jemand hatte sie mit Langnese Honig bestrichen. Oder das Postbankgebäude an der Möckernbrücke reflektierte das Sonnenlicht so raffiniert, dass es aussah, als hätte jemand die Welt mit Langnese Honig bestrichen. Gestern Abend dann mit DJ Beast and Friends noch im Raumfahrer und später im Mama in der Hobrechtstraße gelandet. DJ Beast hatte in London im Guardian davon gelesen. Vom Club schrieben sie kein Wort. Im Mama zu vorgerückter Stunde meinte der Barmann zu Beast, er sei jetzt müde und würde ihr nun kein Bier mehr geben (Video). Beast meinte, sie möge die Leute im Mama nicht und sie seien fast genau solche Wichser wie Bono.. Bono allerdings stelle Wichser-mäßig alles in den Schatten. Ich sagte, Bono sei mir egal. Dann gingen wir heim.
Gestern war ja auf eine Art ein merkwürdiger Abend. Jetzt werde ich erstmal was frühstücken. Das schöne Foto hier rechts entstand aus einem Missgeschick heraus auf dem Parkplatz von Plus. Gegenüber. Heute Abend DJ Fuzzy Dunlop. Mit krassem Scheiß aus USA. Checkt es aus.
Unterbewusst schwante mir längst, dass es viel unsinnigen Unsinn gibt auf dieser Welt. Wahrscheinlich deshalb habe ich mich oft betrunken oder einfach das Autoradio nicht angemacht. Da freu ich mich doch lieber auf DJ Fuzzy Dunlop aka Bastian Günther im Club am Donnerstag. Checkt es aus:
Wer keine Lust hat, heute extra nach Salzgitter-Lebenstedt ins City Theater zu fahren, kommt einfach am Abend ganz lässig in den Club. Champions League gibt's - und danach legt Michaela bestimmt noch ein paar Raritäten aus ihrem CD-Köfferchen auf. Checkt es aus.
Nicht vergessen: Die Expertenrunde um 15:30 Uhr. Im Club. Keine Ahnung, wer heute spielt, werde aber Gummi riechen lassen, dass die Türen pünktlich um drei öffnen. Es heißt somit Abschied nehmen vom SAW-Land. Schade: Hier bei Mc Donald's in Theeßen an der A2 sehen wesentliche Bevölkerungsteile aus, als hätten sie einen Unfall im Walzwerk überlebt Das macht Mut.
In den Monaten vor meiner Geburt damals hatte es im Nachbarort Lengede ein Wunder gegeben. Mit Heike Makatsch und Heino Ferch. Auf solch ein Wunder hofft man fünf Kilometer Luftlinie entfernt am Schacht Konrad auch immer noch: Kein Atommüll in Schacht Konrad, lautet der Slogan. Mir wurscht. Kann mir im Club ja 'n Lenz machen, wenn’s in Niedersachsen zum GAU kommt. GAU für mich persönlich hieße ja nur, dass mir der Fascho-Verein Vattenfall dann den Strom abdreht. Riesengau allerdings würde bedeuten, dass das Endlager Konrad mir die Heimat verseucht. Das Dorf neben dem Schacht übrigens heißt Sauingen. Checkt es aus. Heute ab 15:30 Uhr Expertenrunde.
Bei Ostingersleben gestern Abend riss der Berliner Radiosender Eins endgültig ab. Bis dahin hatten sie dort unter anderem Stücke der neuen Benjamin Biolay vorgestellt, die mich emotional über den nächtlichen Asphalt trugen. Man sagte, Benjamin Biolay interessiere sich einen Scheiß für den französischen Chanson. Trotz allem klingt Benjamin Biolay so dermaßen französisch, wie wohl nur ein Franzose französisch klingen kann - auch wenn er zwischendurch englisch singt. Später im Programm legte Christine Heise noch kurz „den alten“ Rod Stewart auf und meinte, auf „den alten“ Rod Stewart könne sich wohl jeder einigen. Den aktuellen Rod Stewart später im Programm brauchte kein Mensch. Dann kam Ostingersleben und außer RTL 89.0 gab es plötzlich gar nichts mehr. War aber nicht so schlimm wie RTL in Berlin, glaube ich. Die Fahrt nervte insgesamt trotzdem kolossal.