Die Leistungsshow / Mittelscharf.

Die Leistenbruch-Show © Rattelschneck, 2012
Den Geburtstag hätten wir also auch wieder hinter uns gebracht. Ich wünschte mir gestern spontan ein Paar Wiener im Kaiser's an der Oberfeldstraße in Biesdorf mit Senf, und eine Laugenbretzel gab's obendrauf. +++ Bis Sonntag Abend bin ich dann erstmal in Ehrensold Country, Kühe beobachten. +++ Sonntag Abend im Club: DJ HB – doors open at 7pm. +++ Jetzt ist es amtlich: Am Vorabend meiner Leisten-OP findet passend dazu ein Themenabend in Schöneberg statt: "Die am häufigsten gestellten Fragen im Internet – Show mit Betroffenen". Ich persönlich hätte das ja jetzt nicht so ins Rampenlicht stellen wollen, aber das Thema ist halt mal brandaktuell! Die gratis Penisverkleinerung hingegen interessiert anscheinend kein Schwein...! +++ Werbung heute fällt aus, sorry.

Für / Mr Dead and Mrs Free.

Für-Records Label-Nacht, Hauptstraße 31 © KvK, 2012





Frühling ist scheiße. +++ Maaßen zehn +++ 1991, in einem Radio-Interview, sagte Iggy Pop über seine Jahre in Schöneberg: "It's a good place to live". Zögerte kurz und fügte hinzu: "When you're a dog." +++ Café Swing +++ Ein kaukasischer Koksvogel neulich meinte zu mir, in seiner Heimat gelte man erst ab fünfzig als wirklich erwachsen. Das sollte er mal den Miezen erklären! +++ Kumpelnest 3000 +++ Der schönste Vogel aber ist eindeutig der Reiher. +++ Metropol +++ Skandinavische Bands spielten gestern in einem vornehmen Salon an der Hauptstraße in Schöneberg. Für-Records Label-Nacht. Vom Raucher-Balkon aus sah man den Gasometer, und als ich erklärte, dort würde die Talkshow mit Günther Jauch aufgezeichnet, zuckte Cecile mit den Schultern: Günther Jauch, nein, den kenne sie nicht. +++ Sexton +++ Expertenrunde im Club heute: Der kommende Ex-Meister empfängt Werder Bremen. Topspiel um 18:30 Uhr: Hertha BSC gegen den FC Bayern. +++ 90° +++ Für-Records Label-Nacht heute mit Karl Neukaufs CD-Release. 19:00 Uhr, Hauptstraße 31, 1. Stock, klingeln! +++ Café M +++ club49 heute am Abend mit dem Großen Grauen hinter dem Tresen, checkt das mal aus: Der stellt dann sogar einen Tisch vor die Tür! +++ Ex und Pop +++ Wundert mich, dass mir mein Rechtschreibprogramm den Koksvogel nicht rot anstreicht.

Schlechtes Gewissen / Tom Oro.

Kreuzberg am Abend | MIC-Klinik am Tag © KvK, 2012
"Kurstraße 11, ... in Zehlendorf", sagte die Empfangsdame am Telefon: "Wie die Kur." Ich meinte, okay: "Mit 'h'?" Da lachte sie laut, und ich kam mir blöd vor. +++ The Cure Pornography +++ Am 11. April geht die Reise nach Zehlendorf. MIC-Klinik, Kurstraße 11: Leistenoperation inkl. gratis Penisverkleinerung. +++ Grand Hotel Urban +++ Freitagabend im Club: DJ Tom Oro. +++ eDarling +++ Ojé, da hatte ich aber ein echt schlechtes Gewissen: Der Blogpost vom Montag klang doch am Ende wie beleidigtes Nachtreten nach rund zwanzig Jahren. Dabei war es doch süüüüüß gemeint! Die Ex-Freundin schrieb mir dann auch, sie hätte es gar nicht als Abrechnung verstanden. Jedoch Frust rausgehört, sich aber trotzdem gefreut. Da fiel mir ein Stein vom Herzen. +++ Doppelherz +++ Gegen den Frust / gibt's wöchentlich / 'ne Kegelrunde. +++ Windows XP +++ Schön auch, wie viel Achtziger Jahre in meiner verträumten Pose am Meer auf dem Foto doch immer noch steckt. +++ Die Bahn +++ Die Expertenrunde am Samstag: Ich schlage spontan vor, exklusiv Dortmund - Bremen zu schauen, dann Alle Spiele, alle Tore – und im Anschluss daran den ruhmreichen FC Bayern zu Gast bei der alten Dame. Fünfzehndreißig geht's los!

Lyrics: Willkommen im Club © Sportfreunde Stiller, 2000

Balear Fallout / Take me to the River.

Petra, Santa Ponça © KvK, 1991 | KvK © Petra Wolter, 1991
Die, wenn man so will, dienstälteste Ex-Freundin der Welt feiert heute Geburtstag. Gewagtes Bild (links). +++ Pentax ME Süper +++ Drei Jahre, nachdem sich unsere Wege getrennt hatten, besuchte ich sie auf Mallorca, wo sie zu der Zeit als Au-Pair jobbte. Die Novembertage waren noch mild, die Nächte recht kühl. Woran ich mich erinnere, ist eine Aioli-Mayonnaise, die P. in ihrem Apartment am Hafen selbst anrührte: Man muss dabei Fenster und Türen schließen. +++ Miracel Whip +++ An unserem letzten gemeinsamen Abend stellten wir meinen Koffer hinter dem Tresen einer Kaschemme ab und gingen zu der Privatparty eines bescheuerten Fuckers in einem Fischerdorf oder so. Die Vibrations waren nicht supi. Irgendwann nachts kratzte ich heimlich die Kurve, nahm meinen Koffer und ein Taxi zum Flughafen. +++ Würfelfunk +++ Auf der Autobahn gestand ich dem Fahrer, dass mein Geld nicht mehr reichen würde, und mitten auf freier Strecke schmiss er mich raus. Man konnte den Airport von Palma allerdings am Horizont schon als Lichtschein erahnen. Als ich morgens auf einer Bank in der Haupthalle wach wurde, streikten gerade die Fluglotsen. Ohne Essen und Trinken schlug ich den Tag tot, bis um 23:30 Uhr endlich mein Flieger abhob. +++ Du darfst +++ Wir hörten dann lange Zeit nichts voneinander, bis sie mir drei Jahre später unerwartet im Powwow über den Weg lief. Ich war etwas nervös, und gegen Mitternacht fiel ich betrunken in den Landwehrkanal. +++ Reederei Riedel +++ Happy Birthday!

Paris, Texas / Internationale Tourismusbörse Berlin.

Morial, Berlin © KvK, 2004
1988, als die Zeit langsam drängte, mich nun endlich einmal für meine Zukunft zu interessieren, fuhr ich als Reisebegleiter zur ITB. Der Traum, Popstar zu werden, zerplatzte bereits schleichend jeden Tag ein Stück mehr, und auf sanften Druck von außen wollte ich jetzt Reiseverkehrskaufmann werden. Das Reisebüro Schmidt Wolfenbüttel schickte mich auf eine Art Schnupperskurs nach Berlin, sozusagen. +++ Flinte ölen mit Seitenbacher +++ Meine Aufgabe bestand darin, nach dem Halt an der Intershop-Raststätte Theeßen die Leute im Bus durchzuzählen, damit auf dem Transit niemand verloren ging – und wir am Grenzübergang Dreilinden in Teufels Küche kamen. +++ Plaste und Elaste aus Schkopau +++ Auf dem Messegelände unter dem Funkturm lief ich mit Namensschild herum und hatte den ganzen Tag nichts zu tun. Hin und wieder wurde ich von unteren Dienstgraden spanischer Reiseveranstalter in überflüssige Gespräche verwickelt und sackte Prospekte ein. Bleibenden Eindruck immerhin hinterließ die Aufzeichnung einer Fernsehshow – mit Rex Gildo als Stargast: Ich schaute zu, wie der Sänger vier oder fünf Mal in den Startlöchern stand, und eine Moderatorin stets vollmundig ankündigte, wir alle würden ihn kennen: " ... und hier ist er nun! Sie kennen ihn alle! Roy Black!" Rex Gildo gackerte dann immer leicht peinlich berührt, und der Durchlauf musste noch einmal wiederholt werden. Jahre später sprang Rex aus dem Fenster; im Reisebüro Schmidt habe ich mich nie wieder gemeldet. +++ Mundstock +++ Heute ab 15:30 Uhr: Expertenrunde im Club. +++ Coors Light +++ Ein Geburtstagsgruß geht heute nach Downtown Paris/Texas: Mein Patenkind Morial wird zwölf, und ich hoffe, es ist alles paletti!

Do you realize / Der letzte Pirat.

Daphne © S. Steinort, 2012 | Sabine © H. Rohe, 2012
Zwischen 7:02 und 7:13 Uhr gestern früh, direkt nach dem Wachwerden, schrieb ich endlich einmal ein Gedicht: Der Mond geht auf / und du gehst unter / Sprung von der Hobrechtbrücke runter / in dein Spiegelbild +++ Süper Store +++ "Interesse an selbst gemachten Märchen?" – Letzte Woche kam der Typ mit den Märchen rein. Wenn ich an irgendetwas wirklich noch nie ein Interesse gehabt habe, dann sind es wohl selbst gemachte Märchen. Auch Rattelschneck fand sie beschissen und kaufte gleich zwei. Das Regenbogenkino nahm eins, und auch die long lost Schulfreundin der Singer/Songwriterin nahm eins ­– und ließ es dann später im Club liegen. So viele Märchen auf einen Schlag hatte der Typ in seinem Leben noch nicht verkauft; jetzt haben wir ihn fast jeden Tag an der Backe. +++ Christian Petzold Barbara +++ Heute hinter dem Tresen: Daphne – auf dem Foto (links) rechts neben Beton Mischa, der da aussieht wie einer aus Rauchende Colts. +++ Balkon & Garten Stadt Land Fluss +++ Donnerstagabend im Club: DJ Aldridge. +++ Nikon D800 +++ Neulich nach Feierabend spuckte der Zufallsgenerator die Flaming Lips aus: Do you realize / that everyone you know / someday / will die // Ich musste an einen Menschen denken und wurde schlagartig tieftraurig. Sehr nah am Wasser gebaut halt. +++ Durex XXL +++ Freitagabend im Club: DJ IM Sound. +++ P&S Filter +++ In meiner ehemals liebsten Vorabendserie Soko Wismar heute zu sehen: Der Kreuzberger Schauspieler Tim Eberts spielt einen Schauspieler. +++ :€ ??? +++ Soko Wismar: "Der letzte Pirat", 18:00 Uhr, ZDF. +++ Die Schweizerei +++ Wovon lebt eigentlich Peter? Am Montag jedenfalls ging er am Waschcenter vorbei und aß einen Döner. +++ Holmes Place +++ Die Fotos stammen vom 7-Jahre-Club-Jubiläum am 18. Februar: Ein anstrengender Abend – aber auch einer der schönsten, an die ich mich so erinnere. Vielen Dank vor allem noch mal an Ina und das Spit'n'Sawdust DJ-Team!   

Lyrics: Do you realize © The Flaming Lips, 2002
Lyrics: Wovon lebt eigentlich Peter © Winson, 2004

Frühling / Somewhere over the Rainbow.

Somewhere #1 © KvK, 2012

Somewhere #2 © KvK, 2012




Somewhere #3 © KvK, 2012

Somewhere #4 © KvK, 2012

Neid / In welcher Welt leben wir eigentlich.

Bei Tamie und Luk neulich im Studio © KvK, 2012
Wie schon gesagt: Neulich kam spät abends die Band rein. Der Club hatte gerade ein – mehr oder minder – Luxusproblem, denn rund um den Tresen saßen fast ausschließlich Frauen, die irgendetwas mit Strohhalm tranken. Plötzlich hatte sich draußen ein etwa zehnköpfiger Haufen ausländisch aussehender Typen zusammen gerottet. Ausländisch nicht jetzt im Sinne von wir-sind-die-Jungs-von-der-Monchichi-Bande, sondern ausländisch im Sinne von vor-ein-paar-Stunden-in-Tegel-dem-Flieger-entsprungen-und-jetzt-auf-dem-Weg-ins-Hotel. Zwei von denen da draußen kamen herein, und zielstrebig, als hätten sie Witterung aufgenommen, nahmen sie die zwei Hübschen an der Längsseite der Bar in Beschlag. Sagten so etwas wie, was man eben so sagt: "What are you guys hangin' around here?" oder so'n Scheiß. Die beiden Hübschen fanden das super, und irritiert fragte ich unsere neue Geheimwaffe Franziska hinter dem Tresen, was  d a s  denn für Typen seien: Kommen hier rein, stürzen sich auf zwei Frauen, texten die zu – und die finden das auch noch super?! In welcher Welt leben wir eigentlich? Franziska meinte, die Typen hätten gesagt, sie seien von einer erfolgreichen Band. "Ach, so. Und da kann man dann einfach in einen Laden stürmen, wahllos zwei Frauen anbaggern – und die finden das super?!" Irgendwann später waren die Bandtypen verschwunden, und die Mädels saßen wieder alleine da. Das wiederum fand ich jetzt mal super, denn die zwei Mädels waren sehr niedlich – und meiner Ansicht nach auch zu schade für so Blödmänner einer erfolgreichen Band, die grad was zu ficken suchen. Ich erteilte Franziska also den Auftrag herauszufinden, was für 'ne Band das genau denn gewesen sei. Aus den zwei Mädels war allerdings auch nicht mehr heraus zu bekommen, als dass die am nächsten Abend in Hamburg auftreten würden. Also nahm ich mir vor, alle Konzerte in Hamburg vom 29.2. zu checken. Am 29.2. aber machte ich Fotos bei Tamie im Studio und vergaß meine Nachforschungen vollkommen. Abends dann setzte ich mich rüber ins Wowsville und trank ein schön kaltes Beck's alkoholfrei. Und, was soll ich euch sagen, wer sitzt da am Tresen? George Michael? Nein – der Typ von der erfolgreichen Band (und textet die schüchterne spanische Barfrau zu, bei der ich innerlich immer zu schielen anfange)!  

Acht Köstlichkeiten / Ein Abend am Meer.


Abend am Meer #3 © KvK, 2012

Abend am Meer #5 © KvK, 2012

Abend am Meer #6 © KvK, 2012

Abend am Meer #2 © KvK, 2012

Abend am Meer #4 © KvK, 2012

Abend am Meer #1 © KvK, 2012









































So gegen Mitternacht gestern kam eine Band in den Club. Eine ziemlich erfolgreiche sogar, kann man behaupten. Irgendwie hakt meine Schreibmaschine aber. In der Literatur nennt man das Schreib-Blockade. +++ Canon Pixma iP4500 +++ Heute nur Fotos: Die Story dahinter, die ich letzte Woche im China-Garten in Graal-Müritz ("Abend am Meer #2") geschrieben habe, ist leider kacke geworden.





19:00 Uhr / Emotional Rescue.

Sunday morning I © KvK, 2012

Sunday morning II © KvK, 2012

Sunday morning III © KvK, 2012

Sunday morning IV © KvK, 20






















































Oder nein, ich glaube, sie sagte (empört): "Du fragst mich, wie ich ... d e i n e  
T o r t e  fand?!" +++ Lorenz Naturals Meersalz & Pfeffer +++ Wenn man sonntags noch vor seinem Wecker wach wird –, dann ist man so ziemlich allein auf der Welt (siehe auch Fotos oben). +++ Finger weg vom Handy Deutsche Verkehrswacht +++ Fußball zeigt der Club heute Nachmittag nicht. So viel Kaffee kann der Monsieur wieder mal gar nicht trinken, dass er dann bis heute Nacht durchhält. Schalke - Bayern schaut er sich aber himself möglicherweise woanders an. Inkognito. +++ BabaBerlin +++ Der Club selbst öffnet um 19:00 Uhr dann seine geilen Pforten. +++ radioeins +++ +++ Fragt ihr euch auch manchmal, ob das alles so richtig ist, und was der ganze Scheiß überhaupt soll? Echt?? Ihr seid ja drauf! +++ Eintracht 100 +++ Ich sage ja immer, und da zitiere ich gerne den alten Braunschweiger Zeitgenossen D. Pieper (Universal) in einem taz(?)-Interview von vor ein paar Jahren: "Hauptsache, die Emo stimmt!"

7 Jahre / Double Feature.

Heute vor einer Woche im Club © Sabine Steinort, 2012
Später am Abend fragte ich Tamie, wie sie denn eigentlich meine Torte fand. Sie (empört): "Wie ich deine T o r t e fand?!"

Schwarzes Loch / weißes Papier.

Flyer © Dom Pacini, 2012 | Foto © Sabine Steinort, 2012
Believe it or not: Da wurde selbst dem gemütlichen Kröchi latent mulmig zumute, als die mecklenburgische Landschaft gestern Nacht rechts und links der A19 (?) von einem schwarzen Loch geschluckt worden war, und die Tanknadel den roten Bereich nach unten hin beinahe schon wieder verließ. Die nächste Raststätte Richtung Berlin war für nach knapp dreihundertmillionen Kilometern ausgeschildert, und der namenlose Volvo unter dem Arsch schluckte wie der Maestro himself früher Gin Tonic auf Eis. Da es Feen aber nicht nur im Märchen gibt, sondern anscheinend in Angermünde ebenfalls, tauchte in letzter Not und nach endloser nachtschwarzer Landstraße nun doch irgendwo aus dem Nichts eine hell erleuchtete Shell-Tanke samt anmutiger Brillenträgerin hinter der Kasse auf. +++ China Garten Restaurant Teichweg 4 Graal-Müritz Inh. Chang Zhou +++ Morgen Abend im Club: The Jackal. Nachmittags schon die Expertenrunde in Premium-HD. +++ Bernsteinmuseum Prerow +++ Nicht mal das Meer darf ich wieder sehen / wo der Wind deine Haare vermisst. +++ Edeka Jens Fischland  +++ Sonntagabend hat der Club wieder geöffnet; außer für Doofe.

Lyrics: Weißes Papier © Element of Crime, 1993
 
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