10K Types of Torture / If I Ever Was a Child.

Osthafen (Fehlauslöser) © Kai von Kröcher, 2016

Ostkreuz © Kai von Kröcher, 2016

Lichtenberger Brücke (Fehlauslöser) © Kai von Kröcher, 2016


Rosenfelder Ring (Fehlauslöser) © Kai von Kröcher, 2016

Rosenfelder Ring © Kai von Kröcher, 2016

Hinter dem Bahnhof © Kai von Kröcher, 2016

Rosenfelder Ring © Kai von Kröcher, 2016

Lichtenberger Brücke © Kai von Kröcher, 2016

Jannowitzbrücke © Kai von Kröcher, 2016

Jannowitzbrücke © Kai von Kröcher, 2016





























































































































With no direction home. +++ Als im Radio Like A Rolling Stone vorhin lief, fiel mir der Traum abrupt wieder ein, den ich heute ganz knapp vor dem Aufwachen geträumt – und der mich sogar schon im Schlaf zum Staunen gebracht hatte. +++ Im winzigen Biergarten der Kneipe Bei M*nu gestern, an der 17spurigen Ausfallstraße in Richtung Waslawska, hatte sich ein älteres Ehepaar an meinen Tisch gesetzt. "Und?", zeigte der Mann auf meine digitale Hosentaschenkamera: "War'n Sie erfolgreich?" Ich sagte irgendwas so von wegen, ich hätte nur ein bisschen so vor mich hin geknipst, weil das Wetter so schön wär'. Die Frau meinte, da hätte ich neulich in den Tierpark gehen müssen, zum Rokoko-Fest oder so. Da hätte ich tolle Motive gehabt. +++ (Das war noch gar nicht der Traum.) +++ Gestern am Abend fiel mir dann auf: Bestimmt über den Daumen ein Viertel der ganzen Bilder, die ich am Tage geschossen hatte, waren aus Versehen ausgelöst worden. Aus diesen Fehlschüssen müsste man eine Serie machen, dachte ich so. Endlich der Durchbruch; Sekt und Grappa saufen mit von Hohenstaufen! +++ Drei dieser unbemerkten Aufnahmen habe ich unter die anderen heute gemischt. +++ Wer weiß, welche es sind? +++ Doch nun endlich zum Traum: Jedenfalls war mal wieder EM oder WM oder irgend so etwas. Der Club war ein kleines Einfamilienhäuschen mit einem schmalen Flur, einem kleinen Wohnzimmer, wo die Gäste herumsaßen – und im ersten Stock gleich die Dachschrägen. Und jemand (ich glaube, es war Ex-Café-Kreuzberg-Carsten) erzählte mir, er würde, das sei allerdings noch geheim, am Abend Bob Dylan mitbringen. Der hätte zwar irgendwo einen Auftritt auf irgend'nem Open Air; er würde sich aber lieber im Club Fußball anschauen. +++ Ja, und am Abend komme ich in den Club, und nur ein paar versprengte Gestalten hängen da rum und sind nölig, und die Luft ist total scheiße, weil irgend so'n Fensterbauer gerade Panzerglasfenster einsetzt und alle Fenster und Türen geschlossen sein müssen. Keine Ahnung, warum. Und ich denke: 'Panzerglas, cool, dann kann ja keiner mehr einbrechen!' +++ Bob Dylan tauchte dann gar nicht erst auf. +++ Auf dem Fahrrad rüber nach Lichtenberg gestern verwandelte ich mich in eine Art Werwolf.

Überschrift inspired by: 10K Types of Torture © Mule & Man, 2016
Überschrift also inspired by: If I Ever Was A Child © Wilco, 2016
Lyrics: Like A Rolling Stone © Bob Dylan, 1965
Waslawska © Ralph Meiling (Regie), D/F 1999/2008
Hundsgemein © Ideal, 1980

Goin' down / Es war einmal.

Rockgeschichte © FiL, 1995





















Wer das liest, hat Zeit. +++ Und wer heute das Rätsel knackt, theoretisch hätte der einen Preis verdient. +++ Magisches Dreieck: Worin besteht der Zusammenhang zwischen oben dem Cartoon, seinerzeit in der Zitty abgedruckt – ausgerissen, gesammelt und 21 Jahre später abfotografiert? +++ Dann die neue Beginner-Single? Das groovigste Ding seit Superstition damals von Stevie Wonder. Behaupte ich mal, ist aber natürlich wieder völliger Quatsch. +++ Obwohl. +++ Und last but not least: meine verkackte Geburtsstadt? +++ Ausgeschlossen sind alle, die gestern Abend bei der Auflösung schon mitlauschen durften. +++ Wahnsinn!

Überschrift inspired by: Love in an Elevator © Aerosmith, 1989
Überschrift also inspired by: Es war einmal © Beginner, 2016
Lyrics: Es war einmal © Beginner, 2016 (Official Video)
Superstition © Stevie Wonder, 1972

Nomen nominandum / Es ist immer noch heiß.

Neckar bei Neckargemünd © Kai von Kröcher, 2016

A9 mit Alex und Franky © Kai von Kröcher, 2016

Kottbusser Tor © Kai von Kröcher, 2016


















































Gadji beri bimba clandridi / Lauli lonni cadori gadjam / A bim beri glassala glandride / E glassala tuffm I zimbra. +++ Vielleicht kann mir irgendwer weiterhelfen, ist aber auch nicht so wichtig: Gab es nicht, wo ich nämlich grad nach 'ner Überschrift suche, mal einen Song mit der Textzeile Es ist immer noch heiß? Frühe Achtziger Jahre, behaupte ich mal, vielleicht aber auch später. Vom Feeling her Herwig Mitteregger und/oder ähnliche Kragenweiten. Doch entweder bin ich zu blöd, gibt es Schlupflöcher bei Google, spielt die Erinnerung mir einen Streich und/oder – wie auch immer und so fort. +++ Und heiß ist es heute ja eigentlich eh gar nicht immer noch. +++ Die Bilder dagegen dokumentieren noch immer den Annäherungsprozeß Fotograf/Werkzeug. +++ So sieht es mal aus – Künstler in die Produktion! +++ Heute mit Gate!

Lyrics: I Zimbra © Talking Heads, 1979

Back to Black / ... and White.

Lenaustraße © Kai von Kröcher, 2016

















I'll make you world's biggest star – by half. +++ Gestern der älteste Taschenspielertrick der Welt, heute die Wiederentdeckung der fotografischen Klassik. Ein Schnappschuss, zugegebenermaßen, vom Fahrrad aus: die neue Digi-Knipse im Elchtest (und Hosentaschenformat). +++ Da sieht's vielleicht aus!

Überschrift inspired by: Back To Black © Amy Winehouse, 2006

Überschrift also inspired by: A Whiter Shade of Pale © Procol Harum, 1967
Lyrics: Some Girls © Rolling Stones, 1978
Heinrich Zille (1858 – 1929)

Emotions and Math / All I got is a Photograph.

Grand Hotel am Urban (today) © Kai von Kröcher, 2016

















Her body tan and wet down at the reservoir.





Überschrift inspired by: Emotions And Math © Margaret Glaspy, 2016
Überschrift also inspired by: Photograph © Ringo Starr, 1973
Lyrics: The River © Bruce Springsteen, 1980

Das analoge Mädchen / Wir sind zwei von Millionen.

Kottbusser Tor (19.8.) © Kai von Kröcher, 2016

GMX-Startseite © GMX/HR/Kai von Kröcher, 2016/2015

Neckargemünd (Original) © Kai von Kröcher, 2016 
Neckargemünd (bearbeitet) © Kai von Kröcher, 2016






















































... und keiner will mehr Geld. +++ Okay. +++ 'Mein absolut absolutes Lieblingswetter!', dachte ich so auf dem Fahrrad gestern kurz vor dem Nachmittag, Hasenheide, ungefähr an der Bushaltestelle. Und als ich Sekundenbruchteile später das Rad an den Maschendrahtzaun lehnte bei Ick koof bei Lehmann, da dachte ich: 'Ungefähr eine genauso uninteressante Info wie I Love The Night von Chris de Burgh seinerzeit.' +++ Bei Chris de Burgh denke ich reflexartig immer daran, wie er in einem Interview einmal eingeräumt hatte, schlecht im Bett zu sein. 'Der Chris hat es faustdick hinter den Ohren', schießt es mir jedes mal durch den Kopf. +++ Ich ging dann rein und holte mir eine Pulle Schnaps. +++ Bei Chris de Burgh muss ich übrigens jedes mal auch an den Schauspieler Gerd Baltus denken, den heute wahrscheinlich nur noch wenige kennen, der in meiner Kindheit und Jugend im Fernsehen aber doch ziemlich präsent war. Den ich in jener Zeit auf eine andere Art hasste als Willy Millowitsch, deshalb aber trotzdem nicht weniger. +++ Der Tag gestern jedenfalls begann morgens überdurchschnittlich schön mit dem Aufstehen, ging mittags überdurchschnittlich schön weiter, und als ich am Nachmittag einen Abstecher nach Hause machte, kurz meine Mails checken, da schaute mich von der GMX-Startseite ein mir durchaus bekanntes Gesicht an. Da war der Tag gleich noch ein Stückchen besser als eh schon die ganze Zeit. +++ Die Freuden des kleinen Mannes. +++ Abends war dann immer noch alles schön, und nachts ging ich irgendwann schlafen. +++ Heute Abend im Club dann übrigens SPK/AO, die gewohnt wilde Mischung!

Überschrift inspired by: Das analoge Mädchen © Truck Stop, 2007
Überschrift also inspired by: Wir müssen hier raus © Ton Steine Scherben, 1972
Lyrics: Ein analoges Mädchen © Fortuna Ehrenfeld, 2016
I Love The Night © Chris de Burgh, 1984
Tatort – Wer bin ich? © Hessischer Rundfunk/Bastian Günther (Regie), 2015
Rio Reiser († 20.8.1996)

Best Thing That Never Happened / 6 Feet Beneath the Moon.

Neckargemünd (bearbeitet) © Kai von Kröcher, 2016

Neckargemünd (Original) © Kai von Kröcher, 2016





























Und hier gibt es keine Busse, und die Landluft macht uns so frei. +++ Um ehrlich zu sein, den 35er Bus beispielsweise zum S-Bahnhof Altstadt und weiter. Den gibt es; ich bin selbst damit einmal gefahren. +++ Die eigentliche Frage aber, und mit der will ich von anderen Themen ablenken: Für welches der beiden Bilder heute würden sich Trump-Wähler entscheiden? +++ Und seine Ehefrauen – für das obere, oder? Und was will der Autor uns damit sagen? +++ Auf der Brücke war es recht schön. Mittags, neulich am Neckar – und wäre man auf die Brüstung gestiegen und abgestürzt, die Strudel hätten einen ins Wasserkraftwerk gezogen, in das Unbekannte hinein. +++ Jetzt, diesen Samstag, wenn ich nicht irre, die Musikwissenschaftler vom SPK/AO – im Club, checkt das aus!

Überschrift inspired by: Best Thing That Never Happened © Paul Westerberg, 1999
Überschrift also inspired by: 6 Feet Beneath The Moon © King Krule, 2013 
Lyrics: Raus aufs Land © Die Höchste Eisenbahn, 2013

Neckartal / Unter der Hube.

Hotel ›Zum Neckartal‹, Zimmer 106 © Kai von Kröcher, 2016

















And sometimes on the edge of sleeping. +++ ›Haube‹ müsste das in der Überschrift eigentlich heißen, aber dann wär's nicht witzig. +++ Jedenfalls träumte ich in den Morgenstunden eben, am Abend hätte ich eine Ausstellung. In einem leerstehenden U-Bahn-Gebäude am Gesundbrunnen oben. 70er-Neubau, 13. Stock, vielleicht auch nur sechster. Genaugenommen ein merkwürdiger Traum, auf eine gute Art abgespacet. Noch im Schlaf allerdings stellte ich fest, dass es gar keine Bilder gibt, die ich ausstellen könnte. +++ Außerdem muss ich heute Nacht in den Club. +++ Arbeiten. +++ Beim Wachwerden dachte ich dann, warum poste ich jetzt nicht wenigstens einen Schnappschuss von der Hochzeitstour? Fotografiert mit der Ritsch-Ratsch-Klick, was von den jüngeren Lesern wieder mal niemand versteht. +++ Und wen interessieren noch Bilder? Ist man heutzutage nicht froh, wenn man mal nichts sieht? +++ Ist das schon Philosophie?

Überschrift inspired by: Du fährst zu oft nach Heidelberg © Heinrich Böll, 1977
Überschrift also inspired by: Auf alles was bleibt © Taama, 2015
Lyrics: Oblivious © Aztec Camera, 1983
Agfamatic 2000 Pocket © Agfa, 1974

Monolithen / The Less I Know the Better.

Friedrichstraße im Mai © Kai von Kröcher, 2016
















Lass die Hunde los, lass die Hunde los. +++ Ende Mai, aus dem Zug, tolles Bild. Hau ich jetzt einfach mal raus. +++ Einfach mal so. +++ 's ist Sonntag.

Überschrift inspired by: Monolithen © Tom Liwa, 2000
Überschrift also inspired by: The Less I Know the Better © Tame Impala, 2015
Lyrics: Lang lebe der Tod © Casper feat. Blixa Bargeld, Dagobert & Sizarre, 2016

Belle Alliance / Jetzt stillen wir unseren Hunger.

Hochbahn © Kai von Kröcher, 2016

Wassertorplatz © Kai von Kröcher, 2016

Hallesches Tor © Kai von Kröcher, 2016

Ecke Prinzenstraße © Kai von Kröcher, 2016

Mehringplatz © Kai von Kröcher, 2016

Holzweg © Kai von Kröcher, 2016














































































Den ganzen Weg gerannt, den ganzen Weg alleine. +++ Nach längerer Überlegung hatte ich mir neulich eine Pocketkamera zugelegt. Irgendwann kommt man in die Jahre, und dann hängt einem das Geschleppe zum Halse raus; man ist ja nicht bei der Bundeswehr. Dann aber trotzdem zu faul, die Gebrauchsanweisung zu lesen. +++ Okay, wie geht die Geschichte nun weiter? +++ Mit dem Fotoapparat also spontan in das Innere des Orkans. Das Ghetto am Halleschen Tor kennen die meisten wahrscheinlich nur vom Vorbeifahren auf der U1. Wenn sie die Augen überhaupt noch von ihren Smartphones abwenden. (Gesellschaftskritik!!!) +++ Learning By Doing, Annäherung durch Annäherung – hier ein Bild, da ein Bild. Der Mehringplatz hat was. Was von Salzgitter-Lebenstedt, irgendwie. Nicht zu verwechseln mit dem Franz-Mehring-Platz, wo Rattel und OL neulich auftraten. Im Prinzip kennt man weder den einen noch den anderen. Platz, meine ich. Den Mehringplatz grad mal als Hallesches Tor. Und alte Fotos vielleicht, damals noch Gründerzeit, damals noch Belle Alliance. Könnte heute kein Mensch mehr aussprechen, dort. +++ Womit wir bei meiner Geschichte sind: Ich fotografiere also grad irgendeinen Scheiß. Froschperspektive, ein Bild mit viel Himmel. Da kommt einer in Rage auf mich zu, den hatte ich gar nicht gesehen: "Das kannst sofort wieder löschen!" Einer mit kurzgeschorenen Haaren, Tätowierung am Hals, im Gesicht. "Du hast mich fotografiert, wie ich da sitze mit meiner Bierflasche." Naja, lange Geschichte. Ich sage: "Ich habe dich nicht fotografiert." Er sagt: "Natürlich hast du mich fotografiert. Mit meiner Bierflasche, wie ich da sitze." Ich sage: "Nee, ich habe nach oben fotografiert. Die Schilder und das Hochhaus im Hintergrund." Er sieht dort hin, nach oben, und sagt: "Ja, politische Schilder! Und da wird dann da ein Zusammenhang draus gebastelt zu mir!" Ich sage: "Du bist doch aber gar nicht drauf auf dem Bild!" Er sagt: "Doch! Und ich will das jetzt sehen! Zeig mir das Bild!" Ich sage: "Würd' ich ja gern, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das geht." Er sagt (plötzlich nicht mehr per Du): "Sie wollen mich wohl verarschen? Haben hier so eine Kamera – und können sich keine Bilder angucken?" Ich sage: "Ich weiß, das hört sich bescheuert an, aber jetzt bleiben wir einfach erstmal entspannt!" Ich erzähle ihm, ich habe die Kamera gerade gekauft und probiere sie das erste Mal aus. +++ Der Typ glaubt mir (natürlich) kein Wort, da taucht ein Kumpel von ihm auf. Bierflasche und Permanent-Make-up. Ich sage wieder das so von wegen, wir bleiben jetzt alle entspannt. Und dann finde ich tatsächlich den Knopf für die Wiedergabefunktion. Bierflaschentyp Nr. 1 zeigt mir, wie man die Bilder mit den Fingern scrollt. Gemeinsam gehen wir alle Aufnahmen durch. Ich sage: "Siehst du, habe ich dir doch gesagt!" Er sagt: "Entschuldigung." Ich sage: "Ja, ist okay." Bierflaschentyp II sagt, dass das von Größe zeugt, dass Bierflaschentyp I sich entschuldigt. Ich sage: "Stimmt." – und wäre jetzt gern noch ein bisschen geblieben. +++ Lange Geschichte. +++ Der Club proudly presents zwei nagelneue Mitarbeiter: Ben, ein junger Brite aus Manchester, für den ich mich ab sofort schön mit dem Brexit herumschlagen darf. Und Annika, junge Antifaschistin aus Lüneburg oder Lübeck. Super Personen, behutsamer Generationswechsel im Club. +++ Warum will eigentlich niemand Rollkoffer mit Gummibereifung erfinden? Wäre ich Erfinder, ich würde es tun. +++ Wie Delfine.    

Überschrift inspired by: Mehringplatz (bis 1946: Belle-Alliance-Platz), Berlin-Kreuzberg
Überschrift also inspired by: Jetzt stillen wir unseren Hunger (Roman) © Christoph Bauer, 2001
Lyrics: Bitch © Von wegen Lisbeth, 2016
Helden © Davis Bowie, 1977

Web of wicked Ways / A Town called Malice.

Zernsdorf © Kai von Kröcher, 2016
















Denkst du, es macht mir Spaß, du Hund. +++ Man sollte schon aufpassen. Sonst ist der Sommer vorbei. Bevor er überhaupt angefangen hat. +++ Das Foto heute war nämlich auch schon wieder vor gut einer geschlagenen Woche. +++ Don't hit her. +++ Weshalb ich meine Zeit schon wieder in diesem sagenumwobenen und gleichsam elendigen Drecksnetz vergeude, an einem angehenden Sonntagnachmittag noch dazu, wo man doch eigentlich in Ausflugslokalen herumsitzen sollte und Schwarzwälderkirsch mit Jägersoße und -meister verputzen. Das hat, das ist klar, einen Grund. +++ Ein Video wurde mir gestern zugespielt. Der Trailer zu einem Film, wo ich dachte: "Wow!" und: "Stimmt, den hab' ich ja ganz vergessen!" +++ Der Film wurde in vier Tagen an acht verschiedenen Lokationen gedreht, und an dem Drehtag nämlich im Club, der startete morgens um sieben, da war ich selbst gar nicht dabei. Die kalabrische Barfrau hatte den Schlüssel, und der Klaus in dem Film, mit dem war sie damals liiert. Und weil mir morgens um sieben einfach zu früh war, da sagte ich nur, was ich traditionell immer gern sage: Macht, was ihr wollt! +++ Und während ich eben hier sitze und schreibe, den Trailer verlinke und Worthülsen auswerfe – aber seht selbst: Hier ist der Link. +++ Chimera ist übrigens der Titel, und dass der Trailer jetzt plötzlich gesperrt ist, naja, vielleicht wird er ja bald wieder freigeschaltet. +++ Wäre astrein. +++ Heute Abend mit Miezen. +++ Breaking News (14:18 Uhr): Das Video ist auf einmal wieder frei zugänglich! +++ P.S.: Pilsator im Club ist natürlich Fiktion! +++ Breaking News (Reprise) (16:31 Uhr): Jetzt ist es schon wieder gesperrt! Das wird eine neue Form der Guerilla-Vermarktung sein: Heißmachen, dann kalte Schulter. 

Überschrift inspired by: Web of Wicked Ways © The Sound, 1987
Überschrift also inspired by: Town Called Malice © The Jam, 1982
Lyrics: Kinski list Villon © Klaus Kinski, 1959
Chimera © Emre Mirza (Regie), 2016
Repetition © David Bowie, 1979 

Digger of the World / The Love of Richard Nixon.

Neues Deutschland, Münzenbergsaal © Kai von Kröcher, 2016















And outside the life goes on. +++ Gestern bei Hermann am Karstadtplatz im Erdgeschoss, irgendwo da bei den Stiften. Genau an der Stelle, wo ich immer an Detlef Kuhlbrodt denke. Wo mir nie einfällt, warum ich dort an ihn denke. Ein paar Schritte weiter, und ich habe Detlef schon wieder vergessen. Ungefähr dort jedenfalls, fast schon auf Höhe der Rollkofferabteilung, jedenfalls kommt mir da einer entgegen. Ein Großer mit kräftigen Augenbrauen und kurz geschnittenem, grauem Haar. Ich sehe ihn an, und innerlich muss ich kichern: "Guck mal, haha", denke ich, "der Depp da sieht aus wie Steve Martin!" +++ Haha. +++ Heute Abend im Club jedenfalls: The Return of Heidi aus Oberaurach. Lässt heute Nacht auflegen! +++ Hatten wir damals im Englisch-Leistungskurs nicht sowas gelernt so von wegen, das Leben im Allgemeinen wird ohne bestimmten Artikel übersetzt? Außer es handelt sich dabei um das Leben von Jimmy Carter? +++ Jetzt nur mal als Beispiel? +++ Yoko Mono morgen Abend im Club jedenfalls legt nach wie vor selbst auf. Herself, sozusagen – bringt Platten aus Hamburg mit!!! +++ Bei dem Foto übrigens handelt es sich um einen investigativen Schnappschuss: Der Innenhof des ND! Kurz nach der OL- & Rattelschneck-Show im vom Feeling her restlos ausverkauften Münzenbergsaal oben im ersten Stock. Ein dufter Abend, und bei dem Sommer heute da draußen reicht mir das dann auch schon an Bildern. +++ Das wird man doch wohl hier noch sagen dürfen.     

Überschrift inspired by: Woman Is the Nigger of the World © John Lennon & Yoko Ono, 1972
Überschrift also inspired by: The Love of Richard Nixon © Manic Street Preachers, 2004
Lyrics: Quiet Night © Flesh Quartet & Anna Ternheim, 2010
 
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