Across 110th Street / A Spindle, a Darkness, a Fever and a Necklace.

Kottbusser Tor im Oktober © Kai von Kröcher, 2016

Fraenkelufer im Oktober © Kai von Kröcher, 2016




























Gott oh Gott. Gott oh Gott. Gott oh Gott, denkt WH 3, und: Wie viel davon steckt auch in mir, in jedem? Wie kann man das nur aushalten, länger als einen Tag oder zwei? Werde ich auch mal so, wenn ich nur lange genug hier sitze? +++ Okay, also die schwedischen DJanes im Club heute Abend heißen Kenneth & Leffe, das klingt ziemlich gut, finde ich, und ab 23:00 Uhr legen sie ‹90s Acid House, House and Break Beat Tunes› auf. +++ Und die Sonne scheint über Wien für uns allein. +++ Vor einigen Jahren mal meinte mein ältester Kumpel am Prenzlauer Berg, in Kreuzberg sehe man doch noch immer mal ältere Menschen, die seien auf der Kastanienallee und so fort aus dem Stadtbild verschwunden. Gestern habe ich mal über Kreuzberg nachgedacht. +++ Das Foto vom Fraenkelufer ist jedenfalls schön: Herbst des Lebens, etwas schwülstig vielleicht. +++ Verkaufsoffener Adventssonntagabend morgen im Club! +++ Das Bild vom Kottbusser Tor ist übrigens auch schön, kommt mir sehr großstädtisch vor: Windschiefe Autoschrauber- und Reifenbuden sehen ja immer irgendwie großstädtisch aus. +++ Was macht ihr eigentlich an Silvester?

Überschrift inspired by: Across 110th Street © Bobby Womack & Peace, 1972
Überschrift also inspired by: A Spindle, a Darkness, a Fever and a Necklace © Bright Eyes, 2002
Textauszug aus: Der goldene Handschuh (Roman) © Heinz Strunk, 2016
Eh ok © Granada, 2016

Dead Sun Rising / Fanta-Rolf.

Skalitzer Straße, Herbst © Kai von Kröcher, 2016

Kottbusser Tor, Herbst © Kai von Kröcher, 2016

Skalitzer Straße, Herbst © Kai von Kröcher, 2016










































's is ois nur, ois nur wilde Spekulation. +++ Seltsam: Damals, als Space Chaser-Drummer Matze mir Fleisch ist mein Gemüse als Hörbuch gebrannt hatte, und ich dann auch außerdem eine Lesung des Autors himself damals im Glashaus besuchte. Da war ich dann felsenfest davon überzeugt, der Roman würde wahnsinnig an Witz verlieren ohne die Stimme Heinz Strunks. Und jetzt habe ich mal geschaut: Es gibt den Goldenen Handschuh mittlerweile (?) auch schon als Hörbuch, gelesen vom Autor himself. Und mit der Stimme Heinz Strunks, denke ich jetzt, verlöre er sicher gewaltig an Sog. +++ Das musste jetzt endlich einmal gesagt werden! +++ Die Bilder oben sind noch vom 22. Oktober, wäre ja schade drum. +++ Und morgen legt The Jackal im Club auf. +++ Am Samstag, das klingt auch mehr oder weniger mysteriös, legen zwei Schwedinnen im Club auf, die kenne ich nicht. Und das auch nur für zwei Stunden. Doch welche zwei Stunden das sein werden, das hat mir niemand gesagt. +++ Verwirrend an Fleisch ist mein Gemüse damals übrigens, das kommt noch hinzu. Ich hörte das immer beim Autofahren, und irgendwann dachte ich immer, das ergibt doch grad alles überhaupt keinen Sinn. Ich verstand nur noch Bahnhof. Und später stellte sich raus, Matze hatte beim Brennen irgendwann unwissendlich irgendwie Shuffle gedrückt. +++ Wer heute Abend in Mitte unterwegs ist, für den hätte ich tatsächlich gleich zwei super Veranstaltungstipps!!!  

Überschrift inspired by: Dead Sun Rising © Space Caser, 2016

Überschrift also inspired by: Der goldene Handschuh (Roman) © Heinz Strunk, 2016
Lyrics: Eh ok © Granada, 2016
Fleisch ist mein Gemüse (Roman) © Heinz Strunk, 2004
Glashaus | Eichenstraße 4 | 12045 Berlin

Blood in the Cut / Love You till Tuesday.

Fraenkelufer, Hinterhof (neulich) © Kai von Kröcher, 2016

Urbanhafen, heute früh © Kai von Kröcher, 2016

Bilderrätsel © Kai von Kröcher, 2016

Fraenkelufer, Hinterhof (neulich) © Kai von Kröcher, 2016






















































Sie starren auf die Elbe, in den niedrigen, undurchsichtigen Himmel, die bleigrauen Winterwolken. Hin und wieder tut sich für einige unverhoffte Momente ein Spalt auf, ein helles Loch zum Himmel. Elbaufwärts kommt ein Frachter. +++ Im Traum hatte Karen mir einen Auftrag vermittelt: Synchronisationsübersetzungen für Die Simpsons schreiben. Ich kam mir bald vor wie ein Scharlatan, es gab keine Sprache. +++ Toller Vorwintertag heute gewesen. +++ Der Promiarzt heute früh fand meine Ausführungen zum Auf-die-Schenkel-klopfen: "Erst", meinte ich, als wir in meinem Lieblingssprechzimmer zur Straße raus standen, "habe ich selber noch lachen müssen über den Schreck, weil, mir fiel ein: ich hatte gestern ja Rote-Beete-Saft eingekauft. Allerdings", hier machte ich eventuell eine kurze dramaturgische Pause, "hatte ich ja gar nicht davon getrunken!!!" Dann gackerten wir beide; es bleibt weiterhin mysteriös. +++ Endlich, nach Monaten auf dem Nachttisch, habe ich mich nun endlich an den sagenumwobenen Goldenen Handschuh herangewagt, das Geschenk einer der Besten, doch ein Wohlfühlroman ist das nicht. +++ Die Frage zum Schluss, wer kennt sich da aus: Hört das Universum irgendwann auf? Im Sinne von wie zum Beispiel nach neunzig Minuten ein Fußballspiel ohne Verlängerung? In der Radio-Edit ein Popsong? Und was passiert dann mit uns? Weiß da jemand Bescheid? +++ P.S.: Freitagabend im Club an den Plattenspielern: The Jackal!

Überschrift inspired by: Blood in the Cut © K.Flay, 2016

Überschrift also inspired by: Love You till Tuesday © David Bowie, 1967
Textauszug aus: Der goldene Handschuh (Roman) © Heinz Strunk, 2016

53 Miles West of Venus / Cyber Monday am Montag.

Marienborn © Kai von Kröcher, 2013

























I'll give you fish, I'll give you candy. +++ 1980 muss das gewesen sein, da verschlang ich eine Weile ein Buch, einen Thriller, da gab es einen geplanten Terrorangriff auf ein vollbesetztes amerikanisches Football-Stadion. Beim Lesen im Hintergrund damals lief durchgehend das rote Album der B-52's, das war gerade herausgekommen, an mehr kann ich mich nicht erinnern. +++ Für gestern Abend, da muss ich mich wohl entschuldigen, da habe ich schlappgemacht. Ich weiß ja nicht, wer später alles noch kam und dann sozusagen vor verschlossener Tür stand, jedenfalls habe ich gegen neun schon den Laden wieder dichtgemacht: Ich fühlte mich dermaßen elend, dass ich die anwesenden Gäste gar nicht mehr abkassierte und einfach den Rollladen runterließ. +++ Der Promiarzt seinerseits wiederum heute staunte nicht schlecht über die Schmerzen im Gastrobereich, da bin ich dann wohl entschuldigt. +++ Der Thriller damals jedenfalls hieß Schwarzer Sonntag, und das war mir am Black Friday letzte Woche nebulös wieder eingefallen. +++ Das Bild heute zeigt die Grenzkontrollstelle Marienborn, also die ungefähr letzten fünfhundert Meter davor, aus östlicher Richtung kommend, ihr wisst es: Einmal einen Tag vor Heiligabend (unten), und oben im selben Jahr irgendwann zwischen Mai und September. 

Überschrift inspired by: 53 Miles West of Venus © The B-52's, 1980
Überschrift also inspired by: Cyber Monday bei Saturn und bei PayPal, 2016
Lyrics: Give Me Back My Man © The B-52's, 1980
Black Sunday (Thriller) © Thomas Harris, 1975

Already, now and again / Black Friday am Sonntag.

La Reine de la Mer Ionienne © Kai von Kröcher, 2016




Sie gingen weiter Richtung Alex, jetzt auf der linken Seite der Schönhauser Allee. Kurt wartete eine Weile ab, bevor er die Frage stellte, die ihn seit fünfundzwanzig Minuten beschäftigte.

Bildunterschrift entliehen aus: Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz (Roman) © Fruttero & Lucentini, 1986
Textauszug aus: In Zeiten des abnehmenden Lichts (Roman) © Eugen Ruge, 2011

Black Friday / Danke, Los Angeles.

Oranienplatz 5 vor 12 | Bergfried Ecke Ritter © Kai von Kröcher, 2016

























She's howlin' at the moon. +++ Nur mal so, als Veranstaltungstipp, als Verhaltensmaßregel: Im Nansen heute Abend spielen die James Hobrecht Mafia, das ist eigentlich falsches Deutsch, Beginn dürfte um neun sein. Wahrscheinlich wird es außerdem wieder vier Euro Eintritt kosten, das könnte schon sein. Ziemlich genau also so viel ungefähr wie ein Bailey's auf Eis irgendwo, Kreuzberg oder Davos. +++ Der Freitag heute, also heute der Freitag, der heißt jetzt anscheinend Black Friday: Black-Friday-Wochen zum Beispiel bei Hermann am Karstadtplatz. +++ What holy shit is this then again?! +++ Breaking News: Eintritt heute Abend im Nansen ist frei (blogspot.berlin berichtete)! 

Überschrift inspired by: Black-Friday-Wochen bei Hermann © Hermann am Karstadtplatz, 2016
Überschrift also inspired by: Danke, Los Angeles © James Hobrecht Mafia, 2006
Lyrics: Wolfmother © Mule & Man, 2016

Dorothy Peters / Das große Weihnachtsgewinnspiel.

Fraenkelufer, Blick aus der Küche © Kai von Kröcher, 2016

Boeckhstraße, Altersheim © Kai von Kröcher, 2016

Karl-Marx-Straße © Kai von Kröcher, 2016

Rathaus Neukölln, Amtsgericht © Kai von Kröcher, 2016

Weichselstraße © Kai von Kröcher, 2016

Reuter Ecke Weser © Kai von Kröcher, 2016

Pflüger Ecke Pannier © Kai von Kröcher, 2016

Veranstaltungshinweis © Kai von Kröcher, 2016






































































































Meet me at the railroad bar about 7 o'clock / We joke while the sun goes down. +++ Manchmal ist man dann schlagartig angefixt. Wie Dorothy Peters, da weiß man dann selber nicht, warum überhaupt. Vorgestern zum Beispiel, auf dem Fahrrad nach Neukölln rüber, Media-Markt, weil im Wutanfall meinen Drucker aus dem Fenster geworfen. Das Finanzamt allerdings hat nun auch nicht ewig Lust, auf das dritte Quartal zu warten, das muss man ja alles noch audrucken, Umsatzsteuer, das kann man verstehen. +++ Jedenfalls, ich habe ja nicht ständig eine Kamera dabei. Und dann komme ich da vorgestern Reuterstraße vorbei, Ecke Old Nina-Weser-Straße. Und da steh' ich dann so, und ich denke: das musst du morgen unbedingt fotografieren! Und dann fährt man am nächsten Tag wieder da hin. Und dann sieht man sich später zu Hause die Fotos an – und man denkt: WTF?! +++ Karl-Marx-Straße das gleiche in Grün. +++ Doch wer ist Dorothy Peters? Und warum ist sie so angefixt? +++ Wenn man sich die Fotos (oben) heute genauer anschaut, findet man allerdings gut versteckt auch den Veranstaltungstipp für Freitag, den zweiten Dezember. +++ Ist ja noch lange hin. Ich mag das Weichselstraßenbild sehr. +++ Der deutsche Herbst, ich finde ihn gut. +++ Gestern bekam ich eine Mail von einem Buchverlag. Die stellen Exemplare zur Verfügung, schreiben sie, zur Verlosung: Das Berliner Weihnachtsbuch mit Rezepten zum Nachbacken, Rätselnüssen zum Knacken – und Fotos natürlich. Der Fotograf hatte vor Jahren von Wowereit himself schon den Foto Oskar in Silber verliehen bekommen. +++ Wowie, Bowie, Kowie. +++ Oder der Typ vorgestern Nacht, schon ziemlich besoffen. Nach zwei Minuten bereue ich längst, dass ich dem überhaupt noch ein Bier hingestellt habe. Reckt andauernd die Faust, sagt, er sei eisenharter Kommunist – Ungerechtigkeit dulde er keine. Was völlig okay ist, ichfinde das gut. Bloß brüllt er beinah dabei dabei – und wiederholt alles zehnmal. Außerdem habe er Jesus getroffen, gerade erst neulich. Einen zumindest, der behauptete, Jesus zu sein, was die Sache nur unwesentlich besser macht.+++ Und als wir alle ihn langsam schon hassen, als er uns unrettbar auf den Keks geht, da sagt er: die Frau, die er liebt, die hat Streukrebs. Und mit dem falschen Mann sei sie auch noch zusammen: totaler Arsch, der behandelt sie schlecht. Und zu irgendwas will er sie noch einmal einladen, bevor sie stirbt. So als Dankeschön für alles. Und da steht man dann da, und dann fühlt man sich blöd – und man guckt sich betreten auf seine Nägel. +++ Für die Weihnachtsverlosung müsste ich mir allerdings erst noch eine Preisfrage ausdenken. +++ Hier: Wer spielt am 2. Dezember im Nansen?

Überschrift inspired by: Es war einmal... © Beginner, 2016
Überschrift also inspired by: Das Berliner Weihnachtsbuch © Enrico Verworner, 2016
Lyrics: For Lovers © Peter Doherty feat. Wolfman, 2004

Ein Mann, der alles kann / Skianzüge am Hans-Albers-Platz.

Auszeit, damals in Sachsen © Kai von Kröcher, 2011


























Hinterm Abendrot treibt auf uns zu ein Boot. +++ Das Bild heute ist aus dem Jahr 2011: Yoga und Wassergymnastik, Logopädie in Kreischa bei Dresden; schön war die Zeit, ganz ohne Quatsch. +++ Im Traum heute früh hatte ich plötzlich die Titelmelodie von Percy Stuart im Kopf – da wird die Frage erlaubt sein: In welcher Oldieskiste des Hirns hatte die sich so lange versteckt? +++ "Percy Stuart, Percy Stuart, bitte kommen!" +++ Am Ende des Traums, kurz vor dem Aufwachen – aber interessiert das überhaupt irgendwen? Jedenfalls ging ich in Richtung Hafen, hinter einer Ecke konnte man schon die Köhlbrandbrücke erahnen – schade, dass die abgerissen werden soll. Irgendwer sagte, der Hafen liege im Nebel. Im Traum fragte ich mich, könnte man das jetzt so auf Facebook posten: HAFEN IM NEBEL – ein einziger Satz, und zwei Dutzend Deppen würden es liken? +++ Womit man sich alles herumschlägt – andere Menschen hatten in meinem Alter längst schon das Penicillin erfunden. Kann man Penicillin erfinden, oder entdeckt man es einfach nur? +++ 'Einfach nur' ist gut! +++ Gestern am Abend hatte ich, das geht aber vielleicht schon etwas zu sehr ins Private, mein allererstes Blind Date. Mein allererstes Blind Date überhaupt! Allerdings muss man fairerweise dazusagen, dass wir beiden uns kannten. Sonst hätten wir uns auch gar nicht verabreden können. Nur das Restaurant, das war nämlich der Clou an der Sache, das kannten wir beide nicht. Da trafen wir uns dann draußen vorm Fenster. "Sieht ja doof aus", sagte ich. Und sie: "Ich glaube, da drinnen möchte ich nicht sitzen." Kellnerinnen sahen durchs Schaufenster nach draußen, zu regnen hatte es aufgehört. Spontan gingen wir über die nassglänzende Straße rüber ins Jimmy Woo. +++ Und später ins Nansen, die Band war gar nicht so unbekannt – und hauptsächlich waren es Frauen, die dazu tanzten. +++ Mit den Fotos da oben herumzuexperimentieren, das ist wie ein öffentliches Training der Fußballnationalmannschaft. Ein paar auf der Tribüne geben ihren Senf dazu, aber am Ende stellt sich wie immer die Frage: "Entschuldigen Sie, Schiedsrichter, ist das hier das WM-Finale von Rio?"

Überschrift inspired by: Percy Stuart (Vorabendserie mit Claus Wilcke) © ZDF, D 1969 – 1972
Überschrift also inspired by: Hamburg © Lassie Singers, 1992
Lyrics: Links und rechts am Ufer © Manfred Maurenbrecher, 2009
Zitat (ungefähr überliefert): Christoph Kramer (*1991, Solingen), Fußballweltmeister, 2014

Blut, mein Welpen / Union of Mind and Soul.

Fraenkelufer, gestern (vorn) & hinten (heute) © Kai von Kröcher, 2016

Fraenkelufer, vorgestern (hinten & vorn) © Kai von Kröcher, 2016

Fraenkelufer, gestern (vorn) © Kai von Kröcher, 2016

Fraenkelufer, vorgestern (vorn) und gestern (hinten) © v. Kröcher, 2016

Fraenkelufer, heute & vorgestern (vorn) © Kai von Kröcher, 2016








































































Frischer Schweinerückenbraten oder Rückensteaks je Kilo nur 4,99 €. +++ Wie viele Helikopter hat unser Autor heute in seinen Bildern da oben versteckt? +++ Die Merkel ist an allem schuld. +++ Frisch gepresster Orangensaft schmeckt gut mit einem Schuss Rote Beete. +++ In Berlin ist immer was los. +++ Macht nämlich den Eindruck, als verließe der Autor niemals seine vier Wände. Stimmt aber nicht – heute Abend im Club: Game over, Krauts! (Season IV), heute Abend im Nansen: Fanfara Kalashnikov Balkan Orchester. +++ In der Tat, ich entdecke gerade Fee Reega neu – vielleicht bin ich Fan. So etwas kann man nie wissen. +++ Endlich hat es nun heute geklappt: Union of Mind and Soul, was für ein crazy Flötensong – im Sommer hatte der Download bei iTunes gehakt. +++ Lang ist's her – ich werd' Rapper.

Überschrift inspired by: Blut, mein Welpen © Fee Reega, 2014
Überschrift also inspired by: Union of Mind and Soul © Goat, 2016
Lyrics: Radiowerbung zum Wochenende © Realkauf, 2016
Es war einmal... © Beginner, 2016 

Game over, Krauts / What's her name today.

Taama, Kaffee Burger © Kai von Kröcher, 2016

















Ein Mann, der seine Fehler ausgleichen kann / Verdient, dass jemand ihn gut behandelt. +++ Endlich wollte ich mal wieder ein paar Schlaumeiereien posten, doch sind sie mir im Laufe des Vormittags komplett aus dem Gedächtnis entschwunden. Wie sämtliche Träume der letzten Nacht; denen streckte ich ebenfalls noch kurz meine Hände hinterher, da schwebten sie schon ins Weltall hinaus. Auf und davon in die Ewigkeit, wie ein elender Astronaut. +++ Das Foto oben ist vom Dienstag vergangener Woche. Mein Lieblingsbild von dem Konzert momentan, damals im Kaffee Burger. Ich mag diesen seltsamen Blick, diese Schärfeverlagerung. +++ Aha, so ist das also! +++ Morgen Abend im Club dann Game over, Krauts! – Numero vier mittlerweile. +++ Neulich sagte ich zur Buchhändlerin meines Vertrauens irgendwas so von wegen, ich fände es gar nicht so schlimm, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist. Da müsse man nicht mehr ständig ein schlechtes Gewissen haben, dass man etwas verpasst. Herbst und Winter seien so etwas wie unsere Referenzjahreszeiten, falls man versteht. Eine Art Grundfarbe. Oder so. Sie sagte, sie fände es auch nicht so schlimm. Und das, sage ich mal, trotz ihrer griechischen Wurzeln. +++ "New Video of Mondo Fumatore will launch at 15:00" – diese Info habe ich aus dem Internet (deshalb auf Englisch). +++ Vorgestern kam wieder mal so eine SMS aus dem Club – Annika schrieb: "Die Verrückte ist wieder da. Heute heißt sie Sarah*."

Überschrift inspired by: Game over, Krauts! #IV | Freitag, 18.11. | CLUB49 | 21:00 Uhr
Überschrift also inspired by: What's Her Name Today © Elvis Costello/Burt Bacharach, 1998
Lyrics: Wenedikt Erofeev, der große Trinker © Fee Reega, 2014
* Name geändert (Anm. d. Red.)

Parisienne Walkways / Schweinepriesterweg, kurz vor vier.

Gestorbener Ort (Urbanstraße) © Kai von Kröcher, 2016

Anhalter Bahnhof © Kai von Kröcher, 2016

Tempodrom © Kai von Kröcher, 2016

Priesterweg © Kai von Kröcher, 2016

Priesterweg, Naturpark © Kai von Kröcher, 2016

Fast voller Vollmond © Kai von Kröcher, 2016

Priesterweg, Industriehalle © Kai von Kröcher, 2016

Kleingartenanlage © Kai von Kröcher, 2016

Alleebaum, Priesterweg © Kai von Kröcher, 2016

Flugzeug am Abendhimmel © Kai von Kröcher, 2016

Priesterweg, Skyline mit Mond © Kai von Kröcher, 2016

S-Bahnhof Priesterweg © Kai von Kröcher, 2016

Pankow, Kreuzung © Kai von Kröcher, 2016

Kottbusser Tor © Kai von Kröcher, 2016















































































































































































For all my life I'll be devoted to you. +++ Wie er da in die Tür kam, hinter ihm seine Frau, seine Brille von der Novemberluft draußen beschlagen. Es hatte angezogen und zwickte. Aber was schon sollte kurz nach halb sieben Uwe Seeler in Pankow im Ristorante Firenze? +++ Die Szenegaststätte eures Vertrauens tritt an heute am Abend gegen den 1.000sten Tatort. Ein Prestigeduell, das längst nicht entschieden sein darf. +++ Inspiriert durch die Barfrau. Die sich neulich am Priesterweg unten, im Park, von einer Gestalt verfolgt gefühlt hatte. Spontan mit der S-Bahn also nach Süden. Vollgesogen und satt hinter Birken und Bahngleisen ging gerade der Mond auf. Ich war jetzt der einzige hier in der Dämmerung. Und just als ich an den drei herumlungernden Coming-of-Age-Typen vorbeischlurfte, die ausländisch sprachen und desinteressiert an ihren Capri-Sonnen zogen. In diesem Moment: Zwischen Mauern, Zäunen und einsetzender Dunkelheit in einer Sackgasse gefangen. +++ In Pankow, mit der S-Bahn später nach Norden, an einer einsamen Kreuzung im faden Schein einer Laterne. Auf einmal roch es wieder wie früher immer im Winter – you were five foot ten inches tall. +++ Und Klimawandel hin oder her: Den letzten verbliebenen Kohleöfen, dachte ich so, sollte man doch einfach eine Art H-Kennzeichen ausstellen. Die machen den Kohl und die Kohle nun auch nicht mehr fett. Aus volkskundlichem Interesse und Sentimentalität. +++ In der Kleingartenanlage des Grauens, am Priesterweg, das fällt mir jetzt gerade noch ein: Im knorrigen Dickicht, von allen Menschen und guten Geistern verlassen. Hinter einer Hecke irgendwo fällt eine Schubkarre um, dann wieder Stille. +++ Die Fotos zeichnen den Tag gestern nach.
    

Überschrift inspired by: Parisienne Walkways © Gary Moore, 1979
Überschrift also inspired by: Didi & Stulle #1 – Einen drin © FiL, 1998
Lyrics: Devoted © Brook Benton, 1957
Tatort – Taxi nach Leipzig © Peter Schulze-Rohr (Regie)/NDR, D 2016
Berlin © Lou Reed, 1973
 
Clicky Web Analytics