Where the Hobrechtstreets have no Name / Wichser.

So sah die Welt gestern früh aus (Foto). Jemand hatte sie mit Langnese Honig bestrichen. Oder das Postbankgebäude an der Möckernbrücke reflektierte das Sonnenlicht so raffiniert, dass es aussah, als hätte jemand die Welt mit Langnese Honig bestrichen. Gestern Abend dann mit DJ Beast and Friends noch im Raumfahrer und später im Mama in der Hobrechtstraße gelandet. DJ Beast hatte in London im Guardian davon gelesen. Vom Club schrieben sie kein Wort. Im Mama zu vorgerückter Stunde meinte der Barmann zu Beast, er sei jetzt müde und würde ihr nun kein Bier mehr geben (Video). Beast meinte, sie möge die Leute im Mama nicht und sie seien fast genau solche Wichser wie Bono.. Bono allerdings stelle Wichser-mäßig alles in den Schatten. Ich sagte, Bono sei mir egal. Dann gingen wir heim.


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Handyfoto: Möckernbrücke © KvK, 2009
Handymovie: Mama © KvK, 2009

Hallo Robbi / Arztroman.

Neueste Sounds aus USA waberten durch die rauchige Luft. Laszive Frauen mit Mähnen lehnten teilnahmslos an ihren Zigaretten, ließen gelangweilte Blicke über Gesichter streifen. Jemand hatte ein Bier bestellt. Der Barmann war cool. Niemand sah die verletzliche Seele hinter der stahlgrauen Miene. Er drehte sich um. Unbemerkt hatte ein Paar den Raum betreten. Eine junge Frau und ein Amerikaner mit Fliege. Der Barmann sah die Frau an. Die Frau sah den Barmann an. Irgendwer hatte die Zeit angehalten. Es war 01:35 Uhr oder kurz danach. Die Frau sah den Barmann an und sagte: "Sind Sie der Freund meiner Mutter?" Auf der anderen Seite des Tresens hatte Valentin Tati seinen Geburtstag gefeiert. Jetzt war sein Platz leer. Herzlichen Glückwunsch nochmal. Heute um 18:00 Uhr zeigen wir St. Pauli gegen Düsseldorf. Und morgen ist Robbi Williams zu Gast bei "Wetten dass...?!" in Braunschweig. Da zeigen wir Schalke - Bayern. Oder umgekehrt. Checkt es aus.
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Handymovie: Last Night © KvK, 2009

Plus /+.

Gestern war ja auf eine Art ein merkwürdiger Abend. Jetzt werde ich erstmal was frühstücken. Das schöne Foto hier rechts entstand aus einem Missgeschick heraus auf dem Parkplatz von Plus. Gegenüber. Heute Abend DJ Fuzzy Dunlop. Mit krassem Scheiß aus USA. Checkt es aus.








Handyfoto: Plus ç KvK, 2009

Fortuna / der erste Schnee.

Ist ja richtig gemütlich heute. Wenn man ein Dach über dem Kopf und einen Milchkaffee vor seiner Nase hat - und mittags immer noch den Schlafanzug an. Und einen keiner nervt. Oder einer keinen. Habe direkt mal ein neues Video gedreht. Diesmal sogar mit richtigen Schnitten. Checkt es aus. +++ Freitag, so kam gerade die Eilmeldung herein, zeigt der Club den Zweitligaschlager FC St. Pauli gegen Fortuna Düsseldorf. Ein Geschenk für Grischa aus Düsseldorf, der heute Geburtstag hat. Um 18:00 Uhr geht's Freitag los. +++ Morgen Abend DJ Bastian. Im Club.
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Handymovie: Seasons © KvK, 2009

Frauenfeindeversteher / DJ Kröch.

Unterbewusst schwante mir längst, dass es viel unsinnigen Unsinn gibt auf dieser Welt. Wahrscheinlich deshalb habe ich mich oft betrunken oder einfach das Autoradio nicht angemacht. Da freu ich mich doch lieber auf DJ Fuzzy Dunlop aka Bastian Günther im Club am Donnerstag. Checkt es aus:

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Handymovie: Dimple Minds © KvK, 2009

Michael Jackson / Wickie.

Wer keine Lust hat, heute extra nach Salzgitter-Lebenstedt ins City Theater zu fahren, kommt einfach am Abend ganz lässig in den Club. Champions League gibt's - und danach legt Michaela bestimmt noch ein paar Raritäten aus ihrem CD-Köfferchen auf. Checkt es aus.









Foto: SZ-Lebenstedt © KvK, 2009

Krisengebiet II / Bullenschweinegrippe.

Horrorszenario Samstag auf der A2 irgendwo in Sachsen-Anhalt. Deutsches Militär im SAW-Land. Donnerstag im Club: DJ Fuzzy Dunlop mit neuem, krassem Scheiß aus USA. Vorher, am Dienstag, Champions League mit dem FC Bayern gegen Bordeaux und Wolfsburg bei Besiktas. Checkt es aus.
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Handymovie: Karl-Theodor on Tour © KvK, 2009

Der Fünfer-Jäger / the Return of DJ Kröch.

Nicht vergessen: Die Expertenrunde um 15:30 Uhr. Im Club. Keine Ahnung, wer heute spielt, werde aber Gummi riechen lassen, dass die Türen pünktlich um drei öffnen. Es heißt somit Abschied nehmen vom SAW-Land. Schade: Hier bei Mc Donald's in Theeßen an der A2 sehen wesentliche Bevölkerungsteile aus, als hätten sie einen Unfall im Walzwerk überlebt Das macht Mut.

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Handyroadmovie: A2 im SAW-Land © KvK, 2009

Krisengebiet / Home is where the Heart is.

In den Monaten vor meiner Geburt damals hatte es im Nachbarort Lengede ein Wunder gegeben. Mit Heike Makatsch und Heino Ferch. Auf solch ein Wunder hofft man fünf Kilometer Luftlinie entfernt am Schacht Konrad auch immer noch: Kein Atommüll in Schacht Konrad, lautet der Slogan. Mir wurscht. Kann mir im Club ja 'n Lenz machen, wenn’s in Niedersachsen zum GAU kommt. GAU für mich persönlich hieße ja nur, dass mir der Fascho-Verein Vattenfall dann den Strom abdreht. Riesengau allerdings würde bedeuten, dass das Endlager Konrad mir die Heimat verseucht. Das Dorf neben dem Schacht übrigens heißt Sauingen. Checkt es aus. Heute ab 15:30 Uhr Expertenrunde.

Foto: Konrad © KvK, 2009

Mc Donald's / LSD.

Sitze bei Mc Donald's in Salzgitter-Lebenstedt und viele Menschen hier sehen aus, als hätte man ihnen ein lähmendes Serum gespritzt. Das Wetter dagegen ist Bombe (Foto). Kühl und sonnig. Ein Farbenrausch. Um nicht zu sagen: ein Rausch der Sinne. Da fiel mir vorhin eine Geschichte von Christine Z. ein, die sie neulich gerade erzählt hatte: Auf dem Weg nach Roskilde war sie an der dänischen Grenze mit Dope erwischt worden und hatte 180 DM Strafe zahlen müssen. 180 DM - das war annähernd exakt alles Bargeld, das sie für die Fahrt dabei hatte. Um nach dem Festival wieder volltanken zu können, organisierte sie in Roskilde drei Mitfahrer, die sich am Sprit beteiligen würden. Am ausgemachten Treffpunkt wartete sie eine ganze Weile, bis die drei Typen dann endlich auftauchten. Vollkommen druff. Die Z. dachte: "Na, toll! Jetzt hab ich die Karre voll mit Typen auf LSD!" Immer, wenn sie an Sonnenblumenfeldern vorbei kamen, musste die Z. anhalten und die drei Typen stürmten jubelnd und mit Oberkörper frei den Acker. Heute Abend im Club DJ Burning Nerves. Morgen dann ab 15:30 Uhr die Bundesliga-Expertenrunde mit Kröchsenhausen. Checkt es aus.

Foto: Vallstedt im Herbst © KvK, 2009

Transitstrecke / Rod the Mod.

Bei Ostingersleben gestern Abend riss der Berliner Radiosender Eins endgültig ab. Bis dahin hatten sie dort unter anderem Stücke der neuen Benjamin Biolay vorgestellt, die mich emotional über den nächtlichen Asphalt trugen. Man sagte, Benjamin Biolay interessiere sich einen Scheiß für den französischen Chanson. Trotz allem klingt Benjamin Biolay so dermaßen französisch, wie wohl nur ein Franzose französisch klingen kann - auch wenn er zwischendurch englisch singt. Später im Programm legte Christine Heise noch kurz „den alten“ Rod Stewart auf und meinte, auf „den alten“ Rod Stewart könne sich wohl jeder einigen. Den aktuellen Rod Stewart später im Programm brauchte kein Mensch. Dann kam Ostingersleben und außer RTL 89.0 gab es plötzlich gar nichts mehr. War aber nicht so schlimm wie RTL in Berlin, glaube ich. Die Fahrt nervte insgesamt trotzdem kolossal.

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Handymovie: Rod the Mod © KvK, 2009

Kühles Blondes / Milk.

Hallo. Werde heute mal kurz in die Stadt Heinrichs des Löwen, der sympathischen Großstadt zwischen Harz und Heide und Stadt der Wissenschaft 2007, fahren. Wo's noch immer kein Internet gibt. Deshalb hier schon mal die Höhepunkte der restlichen Woche: Morgen, am Freitag, haben wir David also known as DJ Burning Nerves in the Haus. Sicherlich wieder ein krudes Programm. Samstag Nachmittag, so viel steht fest, bin ich zurück in Berlin und führe durch die Fußball-Bundesliga: Expertenrunde zum 11. Spieltag. Ab fünfzehndreißig. Seid dabei! Im Nansen, soll ich von Hardy ausrichten, spielt Freitag Abend Jock Watson. Jock Watson und die anonymen Melancholiker. Und dann möchte ich noch hinweisen auf das Konzert der Band Milk im Festsaal Kreuzberg am Samstag. Mit Ex-Barkeeperlegende Matze am Schlagzeug und Billy Gesang und Gitarre. New York meets Berlin oder so ähnlich der Slogan. Tschö mit ö.

Foto: Matze © KvK, 2009
 
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