Wild Horses / (D)anke.

Blumen am Moritzplatz / Summer of Love © KvK, 2011
Wieder die Pferde verrückt gemacht: Menschen wähnten Wolf Klein schon zur Reha im Osterzgebirge! Der Link gestern war da wohl missverständlich: Dem Künstler Klein geht es blendend. Das war nur ein Verweis auf den Blog eines Freundes, den es nach Sachsen zur Kur verschlagen hat, und der seine Abenteuer nun in Schwejki-Boy-Tradition postet. +++ Mit dem 70er-Jahre-Kultklassiker Gladbach - Bayern kehrt die Bundesliga heute Abend zurück aus der Winterpause. Die Spät-Fohlen-Elf war mir in jener Zeit irgendwie unheimlich, wahrscheinlich weil Wolfgang Kleff aussah wie Otto. Aber zum Glück zeigt es der Club eh nicht. +++ Ein Blumenbild für Frau Wulffen, weder verwandt noch verschwägert mit Christian, dem Ex-Präsidenten: Anke, hab vielen Dank für die Hilfe: HmHmHmSuper! +++ Sonst ist wenig passiert: Der Sohn Carmen Nebels bleibt dem Club weiterhin fern, und das Wetter ist langweilig. +++ Apropos Reha: Heute noch mal ein Foto aus Kreischa – Erinnerung an den Summer of Love.   

Arm dran / Was damals wirklich geschah.

Statistik © Google, 2012
Erase and rewind. +++ Frank rannte und schrie und hämmerte gegen die Tür, als gäbe es keinen Morgen danach. Dort, wo die Bahn von der Rosentaler in die Oranienburger Straße einbiegt, geschah das Unfassliche: Auf freier Strecke, sozusagen, stoppte der Fahrer plötzlich den Wagen – und ließ den Schauspieler Frank zusteigen. Den Tag wieder einmal vor dem Abend gelobt. Zu dritt saßen wir kurze Zeit später im Pinguin Club, und Frank sprudelte vor Geschichten. Ich zeigte Carmen ein paar meiner Fotos. Frank kommentierte, und bald darauf fing ich ein Praktikum bei der Berliner Zeitung an: Fotoredaktion, zehnte Etage. Acht Jahre später wurde ich Wirt. (Ende) +++ ((:-) > :€ +++ War Tom Tykwers Parfüm-Adaption in Sat.1 gestern Abend streckenweise nicht auffallend meilingesk? +++ Morgen im Club: DJ Rakete, Samstag: Huck L. Burger. +++ Die Suchbegriffe der Woche: Sie werfen ein weiteres Mal Fragen auf (siehe Statistik, oben). +++ Ein Link von Wolf Klein runter ins Osterzgebirge weckt zarte Erinnerungen: http://beagleberlin.tumblr.com/post/15938817710/tag-5-berggiesshuebel-anstaltskleidung-bunte-baelle. Die Leute heutzutage fahren doch wieder öfter zur Reha statt auf die Tropical Islands. +++ Whatever happened to Schwejki-Boy? +++ Erase and rewind / Erase and rewind
 
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Lyrics: Erase and rewind © The Cardigans, 1998

Raketenstart / the Fog

Merseburger Straße beim Pinguin Club © KvK, 1991
Freitagabend: DJ Rakete. Ein alter Bekannter im Club – nach Jahren in Hamburg endlich zurück in Berlin. Erfinder der Mitte-Frisur. +++ Dann geschah das Unfassliche: Frank rannte und schrie und hämmerte gegen die Tür, als gäbe es keinen Morgen danach. Dort, wo die Bahn von der Rosentaler in die Oranienburger Straße einbiegt, musste Frank einem PKW ausweichen, kam ins Straucheln und fiel. Stützte sich mit der linken Hand auf einer Schiene ab. Die Straßenbahn bremste; alle Fahrgäste raus. Schnell hatte sich eine Traube um Frank zusammen gerottet, und irgendwer leistete Erste Hilfe: Einer findet sich immer, doch standen Carmen und ich viel zu weit hinten und konnten nichts sehen. Wir nahmen ein Taxi zum Pinguin Club in der Wartburgstraße. Tage später erfuhr ich: Franks Hand war trotz Blaulichteinsatz nicht mehr zu retten gewesen. (Fortsetzung folgt) +++ Ein sinkendes Schiff einfach im Stich lassen?! Mal bitte ein Beispiel nehmen am El Capitano – dem aus dem Club! +++ Apropos: Gestern Abend wäre der Sohn von, checkt das aus, Carmen Nebel um ein Haar in den club49 gekommen. Am Ende kam er dann doch nicht und blieb, wie sagt man so schön: nebulös. +++ Krass. +++ Sonntag dann wieder einmal offene Türen: Wie sonntags jetzt immer ab 19:00 Uhr – checkt das auch aus!

Train in Vain / Geh mit Gott, aber flott.

In Bed with KvK © KvK, 2012
Heute früh dann der erste Schnee. Aber längst wieder weg. Da brat mir doch einer 'n Storch. +++ Oder 'n Lurch: Alles Gute zum Geburtstag! Von mir, das ist kein Geheimnis, gibt's heuer nur wieder 'n Gutschein – einzulösen am 10. Februar 2012, das dürfte ein Freitag sein. +++ Die Sache mit Frank: Wir standen an der Tramhaltestelle direkt vor dem Hackeschen Hof. Frank blödelte herum, und als die Straßenbahn einfuhr, war er aus irgendeinem Grund nicht im Bilde. Als die Bahn wieder anfuhr, war er zunächst noch immer nicht wirklich im Bilde, und so sahen Carmen und ich – von drinnen und nicht komplett ohne Schadenfreude – zu, wie Frank plötzlich mit weit aufgerissenen Augen neben dem Triebwagen her rannte und schreiend gegen die Tür hämmerte. Und dann geschah das Unfassliche. (Fortsetzung folgt) +++ Samstag am Abend dann DJ Huck L. Burger – mit bestem Vinyl aus den besten Jahrzehnten. 

Avus / Aufklärung und Transparenz.

Meiling und Kröcher vorgestern im Club © Stefanie Schröder, 2012
Die ganze Fahrt über grübelte ich, wo Frank denn wohl hinwollen würde. Frank, der mich tagtäglich im Schuhladen besuchte. Der mich jeden Tag anrief. Der Schauspieler Frank. Wie auch ich, stieg Frank Weinmeisterstraße aus; das aber allein war in keinster Weise verdächtig: Hier stieg man damals noch häufiger aus. Die Gegend hatte ihre beste Zeit zwar schon latent hinter sich, war aber noch längst nicht vollkommen beschissen geworden. Als Frank dann Minuten später bei Carmen und mir am weiß eingedeckten Tisch im Hackeschen Hof saß, beschlich mich ein ungutes Gefühl: Was ging hier vor? Von seiner Umgebung unbeeindruckt, erzählte Frank etwas wirklich sehr Witziges von einer schwarzbunten Milchkuh, und verlegen wich ich Carmens fragenden Blicken aus. Als wir fertig gegessen hatten, beschlossen Carmen und ich, nun endlich nach Schöneberg in den Pinguin Club rüber zu fahren. Frank sagte: "Ich komme noch mit." (Fortsetzung folgt). +++ Aufklärung und Transparenz: Freitag, 13. Januar 2012: DJ Qick. Im Club, ohne U! +++ Sonntags fuhr ich im Herbst oft mit der Tram durch Marzahn, und jedes Mal bekam ich relativ bald Depressionen. Daraus habe ich konsequent meine Lehren gezogen und öffne stattdessen sonntäglich jetzt wieder die Türen im Club – zur verbraucherfreundlichen Zeit von 19:00 Uhr! +++ Avus, der neue Film von Ralph Meiling, feiert voraussichtlich am 24.2. Premiere.

Was bisher geschah / 1997 lernte ich ...

Dualesque live letzten Freitag im SO36 © Fabian Vogel, 2012
... einen Schauspieler kennen. Ich: "Ich muss jetzt zur U-Bahn. Bin heute zum Essen verabredet." – Er: "Ich komme noch mit." (Fortsetzung folgt) +++ Letzte Woche Mittwoch hatte ich Jimi Blue erstmals bewusst wahrgenommen. Als dealenden Schüler in der aufwühlenden ZDF-Vorabendserie Die Küstenwache. Das war beeindruckend, und irgendwie war ich ganz froh, dass ich nicht er sein muss. Dann aber sah ich ihn auf dem Tip-Cover der "100 peinlichsten Berliner" und dachte, okay, in die Kerbe muss ich nicht auch noch reinhauen. Das ist gleichzeitig auch das Ende meiner dämlichen Serie: Warum ich es nicht voll scheiße finde, dass ich nicht HmHmHm bin...! +++ Die gute Nachricht mittendrin: Am 18.2. feiert der Club seinen Geburtstag im Club. Das verfickte siebente Jahr wäre damit dann auch also geschafft! Und, als wäre das allein nicht genug, präsentieren wir zum Jubiläum: Spit and Sawdust, dieses wundervolle DJ-Team um unsere frühere Barkeeperlegende Ina!!! Beck's acht Mark!!! +++ Jimi Blues Mutter wurde meiner Recherche zufolge in den goldenen 70ern im selben Schulbus nach Haus geschaukelt wie unser verehrter Herr Monsieur le Clüb Quarante-neuf. Sie wohnte in Liedingen damals, was trotz allem nicht wirklich erklärt, dass man mit Uwe Ochsenknecht ins Bett gehen und den gemeinsamen Sohn Jimi Blue nennen muss. +++ Johannes Heesters ist tot.

Christian / Move away, Jimmy Blue.

Kreuzberg, 2012 / Kreischa, 2011 © KvK, 2011/2012
Natürlich läge es nahe, in meiner aufrüttelnden Serie am nächsten Montag zu fragen, warum ich es nicht voll scheiße finde, dass ich nicht Christian Wulf bin. Der Christian scheint immer an mir vorbei gegangen, so dass ich selbst seinen Namen falsch schrieb. Den Namen des, immerhin, Bundespräsidenten: Wulf mit nur einem F. +++ Warum ich es gar nicht voll scheiße finde, dass ich nicht HmHmHm bin – nächsten Montag: Jimmy-Blue Ochsenknecht. +++ Freitag Abend im Club: DJ Tom Oro. +++ Freitag Abend im SO36: Dualesque. +++ Ich weiß nicht mehr, wie wir drauf kamen, und es wäre eh eine lange und umständliche Vorgeschichte, aber egal. Jedenfalls unterhielten wir uns, der Uhu und ich, darüber, dass es doch Menschen gibt, die keine Grenzen kennen. Grenzen, wie soll man das sagen? Ende '96, Anfang '97, ungefähr, lernte ich einen Typen kennen in der Ankerklause. Was heißt, ich lernte ihn kennen? Ich stand da rum und trank ein Glas Bier, und er stand da rum und trank auch ein Glas Bier. Nachmittags betreute er einen lernschwachen Schüler, aber eigentlich war er Schauspieler. In der Ankerklause lernte ich einen Schauspieler kennen. Ich war zur der Zeit Journalist und arbeitete im Schuhladen Ritchie auf der Oranienstraße, dem Laden einer Freundin meiner Freundin. Jeden Tag rief er mich an, und gegen Abend besuchte er mich immer bei Ritchie –, und wenn mir keine Ausrede einfiel, gingen wir nach Feierabend in die Ankerklause, ein Bier trinken. Eines Tages war ich abends verabredet. Mit Carmen zum Essen im Hackeschen Hof bei den Hackeschen Höfen. Carmen, eine ehemalige Kollegin vom Radio, schrieb jetzt für das Feuilleton der Berliner Zeitung. (Fortsetzung folgt) +++ Samstag Abend im Club: IM Sound. +++ Heute Abend im Club: ich. +++ So, move away, Jimmy Blue – before your small, small town turns around and swallows you!

Lyrics: Move away, Jimmy Blue © Del Amitri, 1989

Rückblick / Das also war 2012.

Dino / Wrangel Ecke Skalitzer © KvK, 2012
Weil man ein toller Mensch ist, so einfühlsam und sensibel, gab's zum Jahresbeginn direkt eins aufs Maul. In den sprichtwörtlichen Magen. Das reichte fürs ganze Jahr. Toll, so einfühlsam und sensibel zu sein. 2013 wird auch wieder geil. +++ Ja, Robert Kovac, die Kiezgröße da links auf dem Bild, die kennst Du natürlich: Dino, einst Deutscher Meister im (?) Federgewicht. Heute getroffen im Wrangelkiez. Betrieb früher das Etablissement Ohlauer Straße, später weltweit bekannt unter dem Namen club49. Jetzt hat er ein Buch über sein Leben geschrieben und gerade die Filmrechte verkauft. +++ Danke all denen nochmal, die letztes Silvester zu einer sprichwörtlichen Sause gemacht haben! 

Menschen 2011 / der ultimative Jahresrückblick.

Jahres-, haha, reinbick 2012 © KvK, 2011
Geil.

Lady Stardust / Bist du net die Kloane.

Autobahn / Autobahnkirche © KvK, 2011

Kaffee mit P.D. / Zurück in Berlin © KvK, 2011
Eine Autobahnkirche hatte ich mir
irgendwie anders vorgestellt. Denn auch wenn dieser BMW aus Luzern vorm Kirchhof europäischen Glanz nach Downtown Hohenwarsleben/Altmark brachte, war der Wallfahrtsort an der A2 himself eine einfache Dorfkirche. Da saß ich dann nun als einsamer Sünder – und drückte schweigend die Bank, während eine vom Alter gebeugte Frau den Fußboden wischte. +++ Freitagabend, die Nacht vor Silvester: DJ die Säge im Club. +++ Du, entschuldige, i kenn di / bist du net die Kloane, die i schon als Bua gern ghabt hoab? +++ Ein Kaffee mit der, wenn man so will, dienstältesten Exfreundin, sozusagen, in Braunschweig am zweiten Feiertag: Mitte der Achtziger waren wir ein Stück unseres Weges gemeinsam gegangen, bis sie dann ihre eigene Route einschlug und zu einer Art Irene Wilde wurde für mich: Wild as your name I soon left that country town / I've been around, seen some fame, seen some ups and seen some downs // At the time it seemed so sad, but it did not turn out bad / If you hadn't messed me up I'd still be there // Gonna be somebody, someday. Rund zwanzig Jahre danach begann der Weihnachtsstern über der Löwenstadt noch einmal zu leuchten. +++ Das Silvester-Line-up steht. Als wir da hätten: das Ex-Vacka-DJ-Team, Herrscher, Cosmic Dream Dancer formally unknown as the DJK, HB Südstern, IM Sound, Graf Tati, Äpplerschlampe feat. der Grieche, M. Regenbogen, Rohe/Nützl – und als Überraschungsgast möglicherweise: Schmuddel-King Meiling, das Original mit Mikro und Feinripp. 

Lyrics: Du entschuldige, i kenn di © Peter Cornelius, 1981
Lyrics: Irene Wilde © Ian Hunter, 1976

Welt ging verloren / Ulrike.

Stille Nacht I © KvK, 2011
Stille Nacht II © KvK, 2011
Stille Nacht III © KvK, 2011
Stille Nacht IV © KvK, 2011
Stille Nacht V © KvK, 2011
Stille Nacht VI © KvK, 2011
Stille Nacht VII © KvK, 2011
Schöne Bescherung auf der Fahrt in die Heimat: Im Autoradio stößt man auch zwanzig Jahre nach Ende des Kalten Krieges noch immer auf BFBS, den British Forces Broadcasting Service, Soldatensender der Engländer – oder einfach "der Tommy", wie manch einer ihn früher nannte: "Ey, mach mal den Tommy an!" +++ Der Tommy brachte uns immer die neuesten Trends direkt von der Insel. Heiligabend allerdings, so viel sei verraten, lief beim Tommy genauso viel Mist wie auf den anderen Sendern. Aber sie warben für It’s a wonderful Life, diesen so klassischen Weihnachtsfilm mit James Stewart, der über Christmas bei ihnen im Fernsehen lief. Der war ja im Club am 4. Advent schon erfolgreich gelaufen. Erfolgreich nicht eben im Sinne von Straßenfeger – eher im Sinne von Mädchen zum Weinen bringen. +++ Warum ich es gar nicht voll scheiße finde, dass ich nicht Ulrike Folkerts bin? An jenem Samstag im, vermutlich, Oktober (Blogspot berichtete) kam mir im weichgezeichneten Gegenlicht des Altweibersommers ein Pärchen entgegen. Zwei junge Frauen, die aussahen wie junge Männer. Eng umschlungen, verliebt. Aus meinem Rücken her kommend, zog eine zehnköpfige Gruppe Jack Wolfskin-Jacken-Träger auf Mieträdern an mir vorüber. Das, was der zugereiste Berliner sich unter Badensern vorstellt. Ein Dicker jedenfalls deutete auf die zwei Mädels und gröhlte: "Schaut mal: Ulrike Folkerts!!!" +++ Zwischen den Mahlzeiten der Festtage setze ich mich ins Auto und fahre die Pfunde ab. In unserer Gegend, im so genannten Ostfälischen, wo sich die Kennzeichen PE, SZ, HE, HI, BS und WF und so lustig vermischen, atmet die Landschaft, atmen die Orte Tod und Vergänglichkeit. In Bates' Motel damals hätte mich schwerlich mehr frösteln können. +++ In- und Viehzucht werden seit jeher vertuscht und geduldet. Ein finsterer Landstrich. Wer nicht komplett abgestumpft ist, möchte vom Dach springen, aber Hochhäuser gibt es hier keine. +++ In der Nacht vor dem Heiligen Abend war auch Kreuzberg wie ausgestorben gewesen. Beinahe den ganzen Abend hockten einzig drei Frauen mittleren Alters im Club, die ins Soulcat tanzen gehen wollten – aber das Soulcat hatte geschlossen. Zum Schluss saß eine von ihnen auf dem Hocker am Fenster und führte den anderen Orgasmusübungen vor. Halb zwei machte ich Feierabend. +++ Da ich am Montag, den 2.1.2012, ja (Blogspot berichtete) "anderweitig beschäftigt" sein werde, muss Folge 3 dieser Serie dann leider ausfallen. Macht aber nichts, die ist eh nicht so toll. +++ Morgen ab 20:00 Uhr hat der Club wieder geöffnet – frohes Fest!

Warum / Was hat dich bloß so ruiniert?

Oberschlesien. Da sieht's ja aus! © KvK, 2004

Oberschlesien. Ola, Katowice © KvK, 2004

Oberschlesien. Huta Gliwice, Marek © KvK, 2004
Seit Tagen schon sitze ich vor meiner Schreibmaschine, dem weißen Papier. Ratlos wegen der neuen Serie, die heute beginnen und endgültig den Durchbruch bedeuten soll, wenn nicht gar muss: Warum ich es gar nicht voll scheiße finde, dass ich nicht HmHmHm bin. Die Idee dazu kam mir an einem herrlichen Samstag im Spätsommer, glaube ich, auf der Ohlauer Straße am Zaun vor der Sporthalle. +++ Ohlau ist oder war, wenn ich nicht irre, ein Städtchen in Schlesien. Was witzig ist, weil ich, das fällt mir erst jetzt auf, im März 2004 mit meiner polnischen Freundin/Bekannten Ola im 240er Diesel nach Gliwice/Oberschlesien fuhr und "Ola" die Kurzform für Alexandra ist. Man spricht es scharf, also mit Doppel-L. +++ Das unheilvolle Jahr 2004 – als ich den Halbmarathon in 2:11:37 lief und im Dezember mit Hardy zusammen den Mietvertrag für den Club unterschrieb. +++ Warum ich es gar nicht voll scheiße finde, dass ich nicht Josef Ackermann bin? Keine Ahnung, ich komme nicht drauf. +++ Die Öffnungszeiten zum Fest: Freitag, den 23.12.11, steht der Monsieur himself hinter dem Tresen. Heiligabend und über die Feiertage bleibt das Lokal leider geschlossen. Und dann ist bald wieder Silvester. Mit homemade Buletten und Flinte ölen im Keller. +++ Ich habe die Mapa turystyczna (1:750 000) von damals hervor geholt: Ohlau dürfte das heutige Olawa sein. +++ Folge 2, nächsten Montag: Ulrike Folkerts.
 
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