Kohlen im Feuer / Look what you've done.

Frankfurt © Kai von Kröcher, 2013

Look what you've done © Kai von Kröcher, 2013

Auferstanden aus Ruinen © Kai von Kröcher, 2013

Laudatio © Kai von Kröcher, 2013

Wolff, Rattelschneck, Dittrich © Kai von Kröcher, 2013

Stulli, das Pausenbrot © Kai von Kröcher, 2013

Rattelschneck II und Rattelschneck I © Kai von Kröcher, 2013

When the Lights go down in the City © Kai von Kröcher, 2013



































































































Die Geschichte gestern war wieder einmal scheiße erzählt; sagen wir mal, auf eine Art möchtegern literarisch. So stelle ich mir Adam Green vor, wenn er seine Klugscheißereien verfasst. Also noch einmal von vorn. +++ Mario schmiss in Berlin den Laden, während ich mich für zweieinhalb Tage abseilte: Einen Eindruck bekommen, wie das so ist, wenn er die Bude eines Tages mal erbt. Am Abend, bevor ich fuhr, stieg unsere Fasskühlung auf 13°C, was nicht gut ist im Hochsommer, weil dann wieder alle rumnölen oder davonlaufen, was man ja auch irgendwie verstehen kann. Jedenfalls, als ich am Hermsdorfer Kreuz gerade die beiden trampenden Pluderhosen, den Felix und die Sarah, hatte einsteigen lassen, rief Mario an und sagte, die Kühlung sei erstmal repariert, so und so viel hat das gekostet, auf kurz oder lang müsse aber das ganze Teil ausgetauscht werden, das koste dann so und so viel. Zehn Minuten später ging mein Getriebe kaputt, und der Typ in der Werkstatt kaufte mir das Auto für einen symbolischen Euro ab und brachte mich noch zum Bahnhof in Eisenach. Spät abends kam ich in Frankfurt an. +++ Am nächsten Tag rief mich Mario an, die Kühlung sei jetzt auf 16°C, der Notdienst aber nicht zu erreichen. Der kommt dann wahrscheinlich heute. Das kostet dann so und so viel. +++ Das war die Geschichte. +++ In Frankfurt bin ich wegen der Eröffnung der Rattelschneck-Ausstellung im Caricatura-Museum. Die ist sehr beeindruckend: Ein ganzes Haus voller Rattelschneck – ein Lebenswerk, sozusagen. Normalerweise stellen sie nur verstorbene Künstler aus, doch der letzte Tote war, ohne Quatsch, kurz vorher abgesprungen. +++ Ich lernte dann gestern auch noch den anderen Rattelschneck kennen: Olav Westphalen, Professor an der Königlichen Kunstakademie in Stockholm. Er sagte, er sei schon ein paar Mal im Club gewesen, das wusste ich gar nicht. +++ So, ich muss hier bald auschecken – aus dem Hotel, meine ich. Heute Abend Fuzzy Dunlop im Club. Wenn der ICE nicht gegen den Baum fährt, sage ich mal: Bis später! +++ Mario, ganz großen Dank, dass Du dahoam da die Kohlen für mich aus dem Feuer holst!

Überschrift inspired by / Bildunterschrift: Look what you've done © Jet, 2003
Bildunterschrift inspired by: Lights © Journey, 1978
Ausstellung: Rattelschneck | Caricatura Museum Frankfurt, 18.7. - 3.11.2013   

Jürgen Grabowski / Schön ist es überall.


Eisenach, Bahnhofshalle © Kai von Kröcher, 2013

Eisenach, Bahnsteig © Kai von Kröcher, 2013

Eisenach, Gleis 5 © Kai von Kröcher, 2013

Hessen © Kai von Kröcher, 2013

Frankfurt: hinter der Alten Oper © Kai von Kröcher, 2013

Frankfurt, Bahnhofsviertel © Kai von Kröcher, 2013

Frankfurt, Mainhattan © Kai von Kröcher, 2013























































































Maria war ein wasserstoffblonder Engel – ungefähr Mitte zwanzig im signalgelben ADAC-Overall mit den dazu passenden Zöpfen: Den Abschleppwagen lenkte sie butterweich. +++ Aber alles fing an mit der Sarah und dem Felix am Autobahnrastplatz Hermsdorfer Kreuz: "Fahren Sie zufällig auf die A4?" – Weil ich nicht lügen kann, sagte ich leise: "Ja." – "Auch zufällig in Richtung Frankfurt?" – "Ja." +++ Sarahs Großeltern wohnten in der Nähe von Frankfurt am Main, so viel erzählten sie noch, dann nickten sie ein. Ich stellte mir vor, wie ich im Reisebericht später bei ihrer Oma nicht auftauchen würde, obwohl ich gerade den Twingo mit ihnen teilte. +++ Das sollte sich noch als ganz großer Irrtum herausstellen, denn: Nach gut einer Stunde, kurz vor Eisenach-West, flog uns sprichwörtlich das Getriebe um die Ohren. Und da betrat dann der wasserstoffblonde Engel die Bühne mit seinem frechen thüringerischen Zungenschlag. Das Lachen sollte mir allerdings bald vergehen, sprach doch der Mechaniker in der Renault-Werkstatt unmissverständlich vom Exitus. +++ Frankfurt gefällt mir nicht schlecht, ist aber seltsam: Die gebügelten Menschen wirken am Abend recht heiter, morgens dann wie auf dem Weg zum Schafott. Übertritt man die unsichtbare Grenze zum Bahnhofsviertel, schlägt einem eine allgegenwärtige Wand aus Pissegeruch entgegen, und die Gestalten dort sind entweder Nutten oder lebende Tote. Oder beides auf einmal. +++ Morgen Abend im Club: Fuzzy Dunlop – hoffentlich fällt im ICE nicht wieder die Klimaanlage aus...!

Überschrift inspired by: Jürgen Grabowski (*1944), Mittelfeldspieler der Frankfurter Eintracht

Stadt / Land.

Gestern I © Kai von Kröcher, 2013

Gestern II © Kai von Kröcher, 2013





























Scheiße ist es überall.

Bild / to spill.

Sonntag I © Kai von Kröcher, 2013

Sonntag II © Kai von Kröcher, 2013

Sonntag III © Kai von Kröcher, 2013

Sonntag IV © Kai von Kröcher, 2013



















































Die Überschrift heute deutet einerseits darauf hin, dass es nach Tagen der Dürre nun Gott sei Dank wieder Fotos gibt. Andererseits soll sie Teaser auf Donnerstag sein. Aber bis dahin fließt noch viel Wasser den, äh, den Main hinunter. +++ Vorher noch heute Abend im Club: Heinz Bushido und Claudia Roth. +++ Das ist doch jetzt Quatsch, hoffentlich?!

Überschrift inspired by: Keep it like a Secret © Built to Spill, 1999

Good / to be bad.

Back / to be good.

Die 80er Jahre / Hart aber herzlich.

Kreidesteinbruch bei Söhlde © Kai von Kröcher, 2013

Pferd in Söhlde © Kai von Kröcher, 2013

REWE-Parkplatz Richtung Hildesheim © Kai von Kröcher, 2013

Söhlde © Kai von Kröcher, 2013

Die-Uhus-Bäume, Landstraße bei Söhlde © Kai von Kröcher, 2013






























































Kopfballungeheuer (Mz.) im Gespräch mit meiner Lieblingsfußballreporterin: Hart aber herzlich / die 80er Jahre – ein Bundesligafilm von Marc "Arne" Friedrich und Kamilla Jarzina: Hier klicken. +++ Gestern, im REWE-Markt irgendwo Richtung Hildesheim, Schlagzeile von die aktuelle: Wir würden nicht glauben, in welch wüsten Zuständen Günther Jauch lebt oder so. Ich dachte, hurra, Günther Jauch mit Pulle Korn auf ungemachtem Bett oder so. +++ Von wegen. +++ DJ Cellarwork morgen Abend also im Club. Und übermorgen dann IM Sound. +++ Ein Leser der Braunschweiger Zeitung meint heute: "Wildblumen sind nicht jedermanns Freude."

Überschrift inspired by: Bundesliga – die 80er Jahre © Marc Friedrich, Kamilla Jarzina (D, 2013)     

Drama in Vallstedt / Wie gate's.

Seh'n Se, det is BS © Kai von Kröcher, 2013

Kohlmarkt © Kai von Kröcher, 2013

Karstadtparkhaus © Kai von Kröcher, 2013

Hauptbahnhof © Kai von Kröcher, 2013


















































Merkwürdig. +++ Könnte am Fairtrade-Kaffee liegen, jedenfalls ist mein Haar über Nacht dunkel geworden. +++ Im Club am Freitag Besuch aus London oder aus Heidelberg, da bin ich mir nie so ganz sicher: DJ Cellarwork an den CD-Spielern, checkt das aus. +++ Braunschweiger Zeitung von heute: "Drama in Vallstedt – nur zwei von vier jungen Störchen haben überlebt." +++ Old Hardboiler Vallstedt – da bin ick to hus. +++ Spinning Around: Yasmin Gates neue Single schon jekooft? Hier klicken. 

Urlaub vom Club / Durch Sachsen-Anhalt am Montag.

Beliebter Spaß © Kai von Kröcher, 2013 

The great Curve © Kai von Kröcher, 2013

Zur Wiege meiner Menschheit © Kai von Kröcher, 2013

Straße nach Cröchern © Kai von Kröcher, 2013

Ende der Welt © Kai von Kröcher, 2013































































Dösend gestern unter der Mittagshitze: Der Regierungsbezirk Magdeburg. +++ Braunschweiger Zeitung von heute ist happy: "Die Stadt (Braunschweig, Anm. d. Red.) selbst geht mit gutem Beispiel voran. Sie schenkt bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fairtrade-Kaffee aus." +++ The Feast – vom kommenden, gleichnamigen Album von Julia A. Noack: Hier klicken und vorab schon anhören – unaufgeregt toll.  

Bildunterschrift u.a. inspired by: The Great Curve © Talking Heads, 1980 

Cluburlaub / Menschen am Sonntag.

Sonntag I © Kai von Kröcher, 2013

Sonntag II © Kai von Kröcher, 2013

Sonntag III © Kai von Kröcher, 2013

Sonntag IV © Kai von Kröcher, 2013

Göttlich / Spion und Spion.

Göttlich: Franz & Kai © die schöne Frau aus der Knaackstraße, 2013















An dieser Sache mit Lara Croft und dem Gartenbauamt beiße ich mir seit Tagen die Zähne aus: Eigentlich will ich immer nur schreiben, wie supertoll absurd die Situation war. Und hinterher verstehe ich meine eigenen Worte nicht mehr. +++ Heute Abend endlich mal wieder sexistische Kackscheiße im Club: Der Chef persönlich am Hahn. +++ Um mich nicht weiter zu verfranzen, hier nur ganz kurz noch ein Bild von Hardys Göttlich-Eröffnung letztes Wochenende im Wedding: Ein Wiedersehen mit meinem Freund Franz M. Günther vom Spionagemuseum Berlin. +++ Und was genau ist, ganz nebenbei, eine "Lesbenlüge"?  

Lara van Croach / Ein Fall für Dr. Renz.

Einfahrt zum Parkhaus © Kai von Kröcher, 2013

Tschechien, Müllabfuhr © Kai von Kröcher, 2013

Parkhaus unter dem Alex © Kai von Kröcher, 2013






































In der Geschichte mit Lara Croft vom Berliner Gartenbauamt gestern verschoss ich natürlich jeden Elfmeter, den mir der Unparteiische des Schicksals vor meine Füße gelegt hatte: Wie ich, aus der hintersten Ecke meines Kaffeehausverstecks heraus, diese göttliche Situation beobachtete – und live in die Tastatur postete. Wie diese unfassbar heiße Frau in den signalfarbenen Arbeitsklamotten an diese Art überdimensionierten Rasenmäher gelehnt lasziv eine Zigarette rauchte. Wie irgendein Typ von vorm Kaffeehausversteck aufsprang und auf sie zusprintete und einen Meter vor ihr zum Stehen kam und die Spiegelreflex auf sie draufhielt –, und sie nur gelangweilt den Kopf wegdrehte in ihrer strahlend-rothaarigen Lara-Croft-Erscheinung mitten am Tag, mitten am Spreewaldplatz. +++ Da bleibt uns nichts anderes übrig, als unsererseits heute Abend im Club die sexiest DJane alive an die Plattenspieler zu schicken. +++ Früher, als es noch Telefone gab, sagten die Verdächtigen in Ein Fall für zwei oder so immer, sie würden jetzt ihren Anwalt anrufen wollen – und dann drehen sie aus dem Gedächtnis die Nummer direkt in die Wählscheibe. Hätte ich heute auch beinah getan: Nach fünf Tagen unberührt in der Ablage im Twingo hatten sich sämtliche Schrauben gelöst, und mein fast fabrikneuer Telekonverter war einfach so auseinander gefallen. Der schwitzende Fettsack in der Reklamation meinte, sowas wäre ihm ja wohl noch nie untergekommen – das wäre ganz sicher kein Garantiefall. +++ Das wollen wir doch mal sehen. +++ Der Müllarbeiter auf dem Foto in Tschechien trägt die gleiche Kleidung wie Lara van Croach gestern am Spreewaldplatz. Von seiner Dicke her ist er vom Kaliber des Typen an der Reklamation heute. +++ Das Schönste an der Aktion mit der Reklamation heute war die Fahrt ins neue Parkhaus unter dem Alex, drittes Geschoss unter der Erde – atombombensicher. +++ Die Frage ist natürlich berechtigt: Bei 30°C im Schatten – warum überhaupt Wärmesalbe?  

Überschrift inspired by: Lara Croft © Toby Gard, 1994 
Überschrift also inspired by: Jein © Fettes Brot, 1996    
 
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