Milchmädchenrechnung / It's a wonderful Laif.

It's a wonderful Life © KvK, 2011
Die Würfel sind tatsächlich gefallen: Am Sonntag öffnen wir um 17:00 Uhr, die Supernova backt einen Kuchen aus Sternenstaub, Catastrophenia wirft einen Film in den Player, der werte Herr steht am Zapfhahn – dazu die Kaffeespezialitäten: schwarz, mit Milch oder mit Zucker oder mit beidem oder mit Milchmädchen. Wer jetzt immer noch mosert, ist depressiv. Dagegen empfehlen wir Laif900. +++ Gegen Mitternacht gestern kam ein Honk in den Club. Ging dann aber gleich wieder. Honk eben. +++ Der Film übrigens heißt It's a wonderful Life und ist was für Mädchen. +++ Am Montag übrigens startet hier die brandneue Serie Warum ich es gar nicht voll scheiße finde, dass ich nicht HmHmHm bin. Folge 1: Josef Ackermann.

Franz Josef Strauß / Erdinger Moos.

Die Frau mit dem Hund (Draufsicht) © KvK, 2011

The fabulous Supernova © KvK, 2011
Da war doch noch was? +++ Die dicke Frau vom Teiche wohnte, wie schon erwähnt, in einem Haus neben dem Dorfteich, war ganz schön dick und wurde, vermutlich deshalb, "die dicke Frau vom Teiche" genannt. In meiner Erinnerung fährt sie Fahrrad in Zeitlupengeschwindigkeit, aber das machten die Frauen bei uns früher so. +++ In der Mariannenstraße neulich des Nachts schlurfte ich einem jungen Mann in Trapperstiefeln oder so etwas in der Art hinterher, und im Vorbeigehen rief ihm ein pubertierendes Mädchen zu: "Vorsicht, Ihr Schnürsenkel ist offen!" Da musste ich schmunzeln, denn die Trapperstiefel hatten gar keine Schnürsenkel, und mir fiel die dicke Frau vom Teiche wieder ein: Als Kind lungerte ich einmal mit meinem Kumpel A.K. bei der Kirche herum, und die dicke Frau vom Teiche kam in Zeitlupe auf ihrem Fahrrad vorbei gefahren. A.K. brüllte: "Vorsicht, Sie haben fast keine Luft auf der Kette!" Es sollte nicht lange dauern, da stand die dicke Frau vom Teiche bei A.K.s Eltern vor der Tür, und es gab eine Jachtreise, wie der Arschvoll damals auch hieß. +++ Ich lebe, wie ihr ja wisst, in ständiger Sorge, die Kinder von heute zögen sich immer nur Ecstasy, Cola und russische Rammelpornos aus dem Internet rein; von daher stimmte mich dieser harmlose Schnürsenkelstreich versöhnlich mit unserer Welt und all der beschissenen Scheiße, die tagtäglich auf ihr so passiert. +++ Die Jugend von heute: Am Dienstag nimmt meine Nichte den Flieger von München zum Club – und Mittwochmittag die Maschine zurück. +++ Gestern der Post war doch etwas wirr, deshalb hier nun die Fakten: Samstagabend im Club: die Supernova! +++ Sonntag dann Plätzchen und Punsch à la Catastrophenia. Vielleicht schon am Nachmittag – schauen wir mal ... ?!

Raider / Twix.

Dahinten wohnt der Herr Monsieur © KvK, 2011
Neu! DJ Sexobjekt heißt jetzt HB Südstern. Ein Luxusproblem, mehr oder minder. Jana Hensel zum, haha, Bleistift schreibt in ihrem Buch Zonenkinder: "Wenn mir heute Freunde aus Heidelberg oder Krefeld sagen, sie hätten lange gebraucht, sich daran zu gewöhnen, dass Raider nicht mehr Raider, sondern irgendwann Twix hieß (...), dann beneide ich sie ein bisschen." +++ Marlene als werdende Mutter sah großartig aus auf dem Geburtstag der Minibar. Wo es sich anfühlte, als schmisse Hühnerbaron Pohlmann eine Party –, und der Typ vom Berliner Weihnachtsmarkt schenkt die Drinks aus. +++ Hat das jetzt irgendjemand verstanden? +++ Ja, aber: Marlene als werdende Mutter jedenfalls strahlte verblüffend unschuldig und diente als lebender Beweis dafür, dass ich sie seinerzeit selbstverständlich nicht aus dem Club gegrault hatte. Wie ein lebender Fels in der Brandung stattdessen hatte ich ihr süßes Geheimnis, wie man immer ganz niedlich so sagt, zwei oder drei Monate lang stoisch unter dem Herzen aus Stein getragen, bis diese News ihre offizielle Freigabe bekam. Jetzt jedenfalls ließe der Bauch sich schon nicht mehr mit too much Futschi on the Rocks entschuldigen. +++ "Ja, ja, die Bloggerei", wie old Svenni-Boy sagt. Werde den Kollegen Guttenberg nächstens drauf ansprechen: Will er verfolgte Blogger in Schurkenstaaten doch in irgendeiner wie auch immer gearteten Form unterstützen? Kann ich am Ende doch auf die Werbebanner verzichten? +++ Ein freies Land, außer für Hühner. +++ Hatte ich schon mal von der dicken Frau vom Teiche erzählt? Die dicke Frau vom Teiche wohnte bei uns, wie der Name schon sagt, in einem kleinen Haus neben dem Dorfteich und war ein ganz schöner Oschi. +++ Jetzt habe ich den Faden verloren. +++ Die Katze aus dem Sack: Im Gegensatz zur Münchner S-Bahn kann man im Club nun auch sonntags wieder Alkohol trinken. Jetzt kommenden Sonntag, am 4. Advent, backen die Görls Plätzchen, und vielleicht zaubert Monsieur einen Punsch. +++ Samstag am MK2: die Supernova, alter Verwalter!

Eight Years High / Contemporary Fine Arts.

Dresden, Kosmonautenbrunnen © KvK, 2011
Morgen ist ja bald schon wieder Silvester, und da basteln wir schon heute an einem DJ-Line-Up, das sich wie immer gewaschen haben wird: Jeder Disc Jockey bzw. jedes DJ-Team schiebt ungefähr eine Stunde lang Musik in den Schlitz, und danach ist direkt auch schon der nächste dran, krass. +++ Beim Stöbern in Bildern auf dieses Meisterwerk zeitgenössischer Fotografie gestoßen: "Dresdner Pärchen vor Kosmonautenbrunnen". +++ DJs für Silvester bisher ungefähr: Vacka Burghausen, Herrscher, DJ Kröch himself, HB Sexobjekt, Graf Tati, M. Regenbogen, Rohe/Brotzeit&Bier – Meldungen werden weiterhin noch entgegen genommen. +++ Apropos: Ab dem 2.1.2012 werde auch ich wieder gut zu Vögeln sein. Haha, alles andere wäre Quatsch. +++ Bei Saturn heute entdeckt, dass es noch immer Compact Cassetten zu kaufen gibt. Gibt es eigentlich jemanden, der mir mal ein paar bespielte Chrome-Tapes digitalisiert? Gerade zu Hause eine C-60 meiner Band Unsere Norm wieder gefunden, die ich ungern dem Zahn der Zeit, dem Gang aller Dinge überlassen mag. Von meiner Band Regenmantel müsste es auch irgendwo noch was geben. +++ Birgit Quergäßer heißt die Frau mit den Vögeln am Freitag im Wowsville. +++ Denkt dran, der Club hat am Sonntag geöffnet! Ab 17:30 Uhr bis Mitternacht oder so. Danach gehen wir rüber zur Minibar, die feiert ihren achten Geburtstag. +++ Viel Ahnung habe ich nicht, aber der Frankfurter (?) Tatort neulich war super. Kann nicht wirklich beurteilen, ob die Handlung was taugte, aber Joachim Król und seine Kollegin waren zusammen so klasse, fand ich, dass sie den eigentlichen Fall glatt an die Wand spielten. Also, nach dem Tatort oder dem Polizeiruf oder dem Sexhaben oder was euch sonst Krasses so einfällt: Erst in den Club, danach in die Minibar! +++ Morgen bis 23:00 Uhr: Geschlossene Gesellschaft. Pech.

Bloody Sunday / The fine Art of Birding.

"Eichwald" (Ausschnitt) © Robert Zünd / Berliner Zeitung, 2011
"Deutscher Wald", Kreischa © KvK, 2011
Wusste ich’s doch, dass ich den Wald irgendwie kenne. Den Wald in der Berliner Zeitung vom Wochenende: "Eichwald" von Robert Zünd aus dem Jahr 1859. Bei diesem Ort deutscher Mythologie handelt es sich, genau genommen, um den Robert-Schumann-Pfad in Kreischa bei Dresden. +++ Auch schön. Wie klingt das denn in euren Ohren?! Diesen Sonntag geöffnet! Dritter Advent in dem Haus! Wenn keiner kommt, sperr ich dann ein akademisches Viertel nach Ende des Tatorts/Polizeirufs wieder zu. +++ Am Freitag, wie klingt das in euren Ohren, haben wir bis 23:00 Uhr eine Geschlossene Gesellschaft. Filmtypenfeier im Klub. Ab elf dürfen dann alle rein. +++ Nebenan im Wowsville gibt es Freitagabend eine Lesung, damit lässt sich die Zeit ganz gut überbrücken: "Die feine Art des Vögelns" von – ich hab mir den Namen nicht merken können: Etwas mit "Q": Quellengässer vielleicht? Bettina Quellengässer? Mag sein. Geht vermutlich um amüsante Verwicklungen rund um das Sexhaben und kostet 3 Euro Eintritt. Beginn: twenty-o-clock, wenn ihr versteht, was ich meine. +++ Ganz ohne "die Bloggerei", wie Svenni-Boy Regener es ausdrücken würde, geht es nun doch nicht. Geht mir so, und euch geht's genauso, da machen wir uns mal nichts vor! +++ Udo Jürgens macht neuerdings Werbung mit Bryan Ferrys Sohn. Für Anzüge von H&M. +++ Heute ist, genau genommen, Nikolaus 2011.

Rainwoman / Beware of Darkness.

Taama und Kai, Backstage © Max Schwarzlose, 2011
Something in the way she moves attracts me like no other lover. +++ Ein wunderbarer Moment, das Rauchen neu zu beginnen, ihm eine weitere Chance zu geben – und eine unglückliche Liebe glücklich zu Grabe zu tragen. +++ Vielen Dank vor allem Hans Rohe für die Umsetzung dieses Memorials, Max Schwarzlose am Schlagzeug natürlich, der von Anfang an mein Timing gespürt hatte – und eine tiefe Verneigung vor Taama, die mich trotz heftiger Schmerzen und sehr vieler Spritzen charmant durch einen Song trug, der mir viel mehr am Herzen lag, als es den meisten von euch da unten im Publikum und daheim an den Radioapparaten vermutlich bewusst war. +++ Heute Abend die Supernova im Club an den Plattenspielern fällt nun doch leider aus – die kommt dann am 17ten. +++ Vor wenigen Tagen das vielleicht bahnbrechendste Produkt meines Lebens entdeckt und erstanden: den Kasimat. Ein Gerät wie ein Spargelschälmesser, mit dem man mit einem einzigen Handgriff Blumen sauber und schräg anschneidet, ohne sich selbst zu verletzen. +++ Als ich gerade, zum Bloggen verdonnert, das dunkle Café betrat und mich zu meiner Ecke durchtastete, tuschelte irgendwo eine Stimme: "George Harrison, nicht John Lennon." Ein unterhaltsamer Abend sei es gewesen; der Rest ging im allgemeinen Gemurmel unter. Der Typ zu der sonoren Stimme erinnerte optisch an einen schwindsüchtigen Nikki Lauda, und kurz hielt ich den Moment für gekommen, mir eine Sonnenbrille aufzusetzen. +++ Eine verschlüsselte Botschaft, wie ich sie eigentlich nun endlich nicht mehr veröffentlichen wollte: Eine tonnenschwere Last ist mir heute vom Herzen gefallen, und ich hoffe, wir kriegen das hin! +++ Samstagabend im Club: der Rennfahrer unter den Disc Jockeys, DJ Cellarwork

Lyrics: Something (Abbey Road) © George Harrison, 1969 

Baker Street / unplugged.

Wenn man so 7:20 Uhr wach wird an einem Sonntagmorgen in Kreuzberg, kann man getrost auch gleich aufstehen. Man geht in die Minibar und schneidet ein paar irritierende Wortwechsel mit. Oder man geht zu dem Bäcker neben dem Powwow, wo stets eine Schlange davor steht und wartet. Seltsamerweise keine Betrunkenen unterwegs auf der Straße, auch keine Jogger, nicht mal die Frau mit dem Hund. Am Admiralbrücken-Kiosk fragt jemand den Admiralbrücken-Kiosk-Vogel, wann er seinen Laden denn immer so aufmacht: "An manchen Tagen um sieben, an manchen um acht." Vorm Bäcker kein Mensch, nur die Aufsteller für Bio-Dinkel und all diesen Mist. Die Scheiben von innen beschlagen, die Tür ist noch zu. Öffnungszeiten: Sonntags von 8:30 Uhr bis irgendwann nachmittags. +++ Frannz Club am Dienstag: George Harrison Memorial Konzert. Erste gemeinsame Probe gestern – meine Queen aus Berlin und ich, sozusagen. In der konspirativen Wohnung der Brauweilerin. An der akustischen Gitarre Hans Rohe und Karl am Klavier. +++ Unplugged, so berührend und schön, dass ich vor Aufregung schnell eine rauchen ging, oder auch zwei oder drei oder vier. Hinterher, wohlgemerkt, auf der Straße; das stelle sich einer mal vor! +++ Tatsächlich das Buch von Heinz Rudolf Kunze gekauft: Achtzehn Euro und 90 dafür auf den Tresen gelegt, und der Buchhändler hat nicht mal gestutzt. +++ Minibar zum Frühstück am Sonntag: I’m not ready for this sort of thing ...


Foto: Buchhandlung am Moritzplatz © KvK, 2011

Birth, School / Work, Death.

Mick Franke, Produzent "meiner Band" in den Achtzigern damals, hatte auch die ersten Alben von Heinz Rudolf Kunze aufgenommen und außerdem bei ihm die Gitarre gespielt. Studio Harderberg, Osnabrück. Er hätte in seinem Leben "nie wieder so viel gefickt" wie auf den Tourneen mit Kunze, protzte er gern vor uns staunenden Knaben: Sexhaben und Heinz Rudolf Kunze – an diesem Gleichnis hatte ich lange zu knabbern. +++ Heute erste Geheimprobe mit meinem Special Guest für das George Harrison Memorial am kommenden Dienstag: Eine Queen aus Berlin, so viel sei schon verraten. +++ Mit der taz-Autorin neulich durch "eine sehr schlechte Buchhandlung" geschlendert. Am Moritzplatz. Gar nicht gewusst, dass Heinz Rudolf Kunze auch Romane schreibt: Sätze aus diesem Mann möchte ich nicht gedruckt neben mir unter dem Kopfkissen wissen. Und sein Autorenfoto schon mal gar nicht. +++ Mein persönlicher Special Guest beim Lennon Memorial 2010 damals, Minki Warhol mit ihrem Stylophone, hatte es über Gebühr spannend gemacht und war auf dem Weg zum Konzert mit dem 29er Metro-Bus im fucking Schneesturm stecken geblieben. Am Ende kam sie auf den Punkt pünktlich zum Auftritt, und es klappte dann doch wieder alles – auch ohne eine einzige Probe. +++ Mit den Bildern hier vernünftig einbauen klappt aber noch nicht wie am Schnürchen. +++ Mick Franke starb 2001 übrigens beim, äh, Kicken, checkt das mal aus...!



Probenraum: KvK, und wie er die Welt sah © KvK, 2011

Should I give up / or ...

... should I just keep chasing pavements – even if it leads nowhere? +++ Was haben Günther Jauche, Gottschalk und Monsieur le DJ Kröch himself gemeinsam? Alle drei raffen sie eifrig die Werbemillionen, dass es Frau L*roy vom FA Krzbrgfrdrchshn eine Genugtuung sein dürfte. Von daher gilt für den club49-Blog der VÖ als verbindlich: News aus der Rhön. Von der (Wortspiel!) Piste. Ab Ende Januar 2012! +++ Wohlwollend betrachte ich die Wartungsarbeiten an Herz und Verstand. Beides drohte ich zu verlieren, aber – so'n Hero steht auf und startet von vorn, wie Udo "Udo" Lindenberg es beschreiben würde. Ab Januar dann also mit Werbebannern, checkt dit Ding aus. +++ Und nicht vergessen: Dienstag, 29.11., das George Harrison Memorial (ohne "e") im altehrwürdigen Frannz Club. Dort trank ich am 18. März 1990 schon Gin Tonic, bis ich beinahe in die U-Bahnlinie 2 brach. Aber das ist eine andere Geschichte. +++ Übermorgen erste (und einzige) Probe übrigens mit der Hans Rohe All Star Band und Katharina Franck.





Foto: Hochdruckgebiet "Xenia" bestimmt Wetterlage über Berlin am Sonntag © KvK, 2011
Lyrics: Chasing Pavements © Adele, 2009 
Lyrics: Ich zieh' meinen Hut © Udo Lindenberg, 2008

St. Georg / Set them free.

Laut Google-Statistik letzten Monat 17.034 Seitenaufrufe gehabt. Jetzt macht mich hier nicht verrückt! +++ Guter Grund, den Tatort Blog noch einmal aufzusuchen: Das Plakat ist da. Für den Harrison-Abend. Ohne "e". +++ Loslassen ist aber auch gar nicht so leicht. Wer wüsste das besser, als der Meister im Loslassenversuchen himself? +++ If you love somebody set them free.




Plakat: Frannz Club © Boernd Nuetzl, 2011
Lyrics: If You Love Somebody Set Them Free © String, 1985

In Memoriam / My sweet Lord.

Bevor ich's vergesse: Dienstag, den 29. November, im Frannz Klub das große George-Harrison-Memorial-Konzert zu seinem Todestag, dem zehnten. Mit der Hans Rohe All Star Band und einigen hochkarätigen Gastinterpreten. Unter anderem mit Nikko Weidemann, Thimo Sander, Winson, Anke Brauweiler, Hansa Czypionka, H. P. Daniels, Julia A. Noack, Kai von Kröcher und Katharina Franck. Checkt es aus – um 20:00 Uhr geht die Tür auf. Tickets hier: https://www.hekticket.de/hekticket/.bin/index.cgi?tid=2044501111292000

Eisblog / Picnic at Hanging Rock.






"Eisblog", sagte die Wahrsagerin. Ich hatte ihr gerade erklärt, der Blog sei jetzt erstmal auf Eis gelegt: Ich sei nicht die Rolling Stones. +++ Eisblog ist schön. +++ Als ich die Stones das erste Mal sah, wurde Peter Maffay im Vorprogramm von den Hannoveranern mit einem Apfel beworfen. +++ Michi gefällt, dass der Blog erstmal auf Eis liegt. Sie selbst liegt mit Lungenentzündung im Urban und kann die nächsten zwei Wochen eh nicht ins Netz. +++ Im Tatort aus Kiel gestern hatten am Anfang zwei Sex. Kurz darauf war direkt einer tot. Beim Sprung in die Förde von Bambusstäben durchbohrt. Sehr schöne Bilder. +++ Vom Zivildienst geträumt: In Sachsen auf einem Robur im Einsatz gewesen. Da war uns einer am Abkratzen, weil die Straßen verstopft waren. Um 5:33 Uhr bin ich dann aufgewacht, toll. Im echten Zivildienst damals ist mir mit meinem Kumpel auch mal einer krepiert. Der konnte uns die Tür nicht aufmachen, weil er aus dem Rollstuhl gekippt war und sich irgendwie langsam (aber sicher) selbst strangulierte. Ein junger Typ. Wir unterhielten uns noch eine Weile durch den Briefschlitz mit dem, dann dackelten wir wieder ab. Später erfuhren wir, er war tot. Man steckt halt nicht drin. +++ Alles beginnt und alles endet – zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. +++ Naja, Stand der Dinge nach über vier Jahren und 1.278 Blogposts jedenfalls ist: Die Scheiße hängt mir zum Halse raus. Mir fällt nichts mehr ein und ich kann nicht mehr schreiben. Und ich will auch nicht mehr. Blog-kade, haha. +++ Ende Januar bin ich zum Skifahren. Vielleicht melde ich mich von dort wieder zurück. +++ Apropos: Mein Promi-Arzt neulich war total aus dem Häuschen. Weil ich so'n geiler Typ bin. Als Promi-Arzt hat er normalerweise nicht die Zeit für ein Pläuschchen, aber diesmal dozierte er ganz begeistert, was für ein geiler Typ ich doch sei. Promi-Arzt, obwohl ich (vom Schalke-Fan Peter Lohmeyer vielleicht einmal abgesehen) noch nie einen dort kannte. +++ Der Herbst verliert in diesem Jahr seine Farbe nicht. +++ Im Club bleibt dagegen alles beim Alten – checkt es aus!

Foto: Admiralbrücke am Sonntag © KvK, 2011
Foto: Michi im Urban © KvK, 2011
Foto: S-Bahnhof Springpfuhl am Sonntag © KvK, 2011
Foto: Allee der Kosmonauten am Sonntag © KvK, 2011
Zitat aus: Picknick am Valentinstag © Peter Weir (Regie), 1975
 
Clicky Web Analytics