| Grand Hotel am Urban (today) © Kai von Kröcher, 2016 |
Emotions and Math / All I got is a Photograph.
Sonntag, 21. August 2016 //
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Das analoge Mädchen / Wir sind zwei von Millionen.
Samstag, 20. August 2016 //
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| Kottbusser Tor (19.8.) © Kai von Kröcher, 2016 |
| GMX-Startseite © GMX/HR/Kai von Kröcher, 2016/2015 |
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| Neckargemünd (Original) © Kai von Kröcher, 2016 |
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| Neckargemünd (bearbeitet) © Kai von Kröcher, 2016 |
... und keiner will mehr Geld. +++ Okay. +++ 'Mein absolut absolutes Lieblingswetter!', dachte ich so auf dem Fahrrad gestern kurz vor dem Nachmittag, Hasenheide, ungefähr an der Bushaltestelle. Und als ich Sekundenbruchteile später das Rad an den Maschendrahtzaun lehnte bei Ick koof bei Lehmann, da dachte ich: 'Ungefähr eine genauso uninteressante Info wie I Love The Night von Chris de Burgh seinerzeit.' +++ Bei Chris de Burgh denke ich reflexartig immer daran, wie er in einem Interview einmal eingeräumt hatte, schlecht im Bett zu sein. 'Der Chris hat es faustdick hinter den Ohren', schießt es mir jedes mal durch den Kopf. +++ Ich ging dann rein und holte mir eine Pulle Schnaps. +++ Bei Chris de Burgh muss ich übrigens jedes mal auch an den Schauspieler Gerd Baltus denken, den heute wahrscheinlich nur noch wenige kennen, der in meiner Kindheit und Jugend im Fernsehen aber doch ziemlich präsent war. Den ich in jener Zeit auf eine andere Art hasste als Willy Millowitsch, deshalb aber trotzdem nicht weniger. +++ Der Tag gestern jedenfalls begann morgens überdurchschnittlich schön mit dem Aufstehen, ging mittags überdurchschnittlich schön weiter, und als ich am Nachmittag einen Abstecher nach Hause machte, kurz meine Mails checken, da schaute mich von der GMX-Startseite ein mir durchaus bekanntes Gesicht an. Da war der Tag gleich noch ein Stückchen besser als eh schon die ganze Zeit. +++ Die Freuden des kleinen Mannes. +++ Abends war dann immer noch alles schön, und nachts ging ich irgendwann schlafen. +++ Heute Abend im Club dann übrigens SPK/AO, die gewohnt wilde Mischung!
Überschrift inspired by: Das analoge Mädchen © Truck Stop, 2007
Überschrift also inspired by: Wir müssen hier raus © Ton Steine Scherben, 1972
Lyrics: Ein analoges Mädchen © Fortuna Ehrenfeld, 2016
I Love The Night © Chris de Burgh, 1984
Tatort – Wer bin ich? © Hessischer Rundfunk/Bastian Günther (Regie), 2015
Rio Reiser († 20.8.1996)
Best Thing That Never Happened / 6 Feet Beneath the Moon.
Dienstag, 16. August 2016 //
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| Neckargemünd (bearbeitet) © Kai von Kröcher, 2016 |
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| Neckargemünd (Original) © Kai von Kröcher, 2016 |
Und hier gibt es keine Busse, und die Landluft macht uns so frei. +++ Um ehrlich zu sein, den 35er Bus beispielsweise zum S-Bahnhof Altstadt und weiter. Den gibt es; ich bin selbst damit einmal gefahren. +++ Die eigentliche Frage aber, und mit der will ich von anderen Themen ablenken: Für welches der beiden Bilder heute würden sich Trump-Wähler entscheiden? +++ Und seine Ehefrauen – für das obere, oder? Und was will der Autor uns damit sagen? +++ Auf der Brücke war es recht schön. Mittags, neulich am Neckar – und wäre man auf die Brüstung gestiegen und abgestürzt, die Strudel hätten einen ins Wasserkraftwerk gezogen, in das Unbekannte hinein. +++ Jetzt, diesen Samstag, wenn ich nicht irre, die Musikwissenschaftler vom SPK/AO – im Club, checkt das aus!
Überschrift inspired by: Best Thing That Never Happened © Paul Westerberg, 1999
Überschrift also inspired by: 6 Feet Beneath The Moon © King Krule, 2013
Lyrics: Raus aufs Land © Die Höchste Eisenbahn, 2013
Neckartal / Unter der Hube.
Sonntag, 14. August 2016 //
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| Hotel ›Zum Neckartal‹, Zimmer 106 © Kai von Kröcher, 2016 |
And sometimes on the edge of sleeping. +++ ›Haube‹ müsste das in der Überschrift eigentlich heißen, aber dann wär's nicht witzig. +++ Jedenfalls träumte ich in den Morgenstunden eben, am Abend hätte ich eine Ausstellung. In einem leerstehenden U-Bahn-Gebäude am Gesundbrunnen oben. 70er-Neubau, 13. Stock, vielleicht auch nur sechster. Genaugenommen ein merkwürdiger Traum, auf eine gute Art abgespacet. Noch im Schlaf allerdings stellte ich fest, dass es gar keine Bilder gibt, die ich ausstellen könnte. +++ Außerdem muss ich heute Nacht in den Club. +++ Arbeiten. +++ Beim Wachwerden dachte ich dann, warum poste ich jetzt nicht wenigstens einen Schnappschuss von der Hochzeitstour? Fotografiert mit der Ritsch-Ratsch-Klick, was von den jüngeren Lesern wieder mal niemand versteht. +++ Und wen interessieren noch Bilder? Ist man heutzutage nicht froh, wenn man mal nichts sieht? +++ Ist das schon Philosophie?
Überschrift inspired by: Du fährst zu oft nach Heidelberg © Heinrich Böll, 1977
Überschrift also inspired by: Auf alles was bleibt © Taama, 2015
Lyrics: Oblivious © Aztec Camera, 1983
Agfamatic 2000 Pocket © Agfa, 1974
Monolithen / The Less I Know the Better.
Sonntag, 7. August 2016 //
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| Friedrichstraße im Mai © Kai von Kröcher, 2016 |
Belle Alliance / Jetzt stillen wir unseren Hunger.
Samstag, 6. August 2016 //
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| Hochbahn © Kai von Kröcher, 2016 |
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| Wassertorplatz © Kai von Kröcher, 2016 |
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| Hallesches Tor © Kai von Kröcher, 2016 |
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| Ecke Prinzenstraße © Kai von Kröcher, 2016 |
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| Mehringplatz © Kai von Kröcher, 2016 |
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| Holzweg © Kai von Kröcher, 2016 |
Den ganzen Weg gerannt, den ganzen Weg alleine. +++ Nach längerer Überlegung hatte ich mir neulich eine Pocketkamera zugelegt. Man kommt in die Jahre, und dann hängt einem das Geschleppe zum Halse raus; man ist ja nicht bei der Bundeswehr. Dann aber trotzdem zu faul, die Gebrauchsanweisung zu lesen. +++ Okay, wie geht die Geschichte nun weiter? +++ Mit dem Fotoapparat also spontan in das Innere des Orkans. Das Ghetto am Halleschen Tor kennen die meisten wahrscheinlich nur vom Vorbeifahren auf der U1. Wenn sie die Augen überhaupt noch von ihren Smartphones abwenden. (Gesellschaftskritik!!!) +++ Learning By Doing, Annäherung durch Annäherung – hier ein Bild, da ein Bild. Der Mehringplatz hat was. Was von Salzgitter-Lebenstedt, irgendwie. Nicht zu verwechseln mit dem Franz-Mehring-Platz, wo Rattel und OL neulich auftraten. Im Prinzip kennt man weder den einen noch den anderen. Platz, meine ich. Den Mehringplatz grad mal als Hallesches Tor. Und alte Fotos vielleicht, damals noch Gründerzeit, damals noch Belle Alliance. Könnte heute kein Mensch mehr aussprechen, dort. +++ Womit wir bei meiner Geschichte sind: Ich fotografiere also grad irgendeinen Scheiß. Froschperspektive, ein Bild mit viel Himmel. Da kommt einer in Rage auf mich zu, den hatte ich gar nicht gesehen: "Das kannst sofort wieder löschen!" Einer mit kurzgeschorenen Haaren, Tätowierung am Hals, im Gesicht. "Du hast mich fotografiert, wie ich da sitze mit meiner Bierflasche." Naja, lange Geschichte. Ich sage: "Ich habe dich nicht fotografiert." Er sagt: "Natürlich hast du mich fotografiert. Mit meiner Bierflasche, wie ich da sitze." Ich sage: "Nee, ich habe nach oben fotografiert. Die Schilder und das Hochhaus im Hintergrund." Er sieht dort hin, nach oben, und sagt: "Ja, politische Schilder! Und da wird dann da ein Zusammenhang draus gebastelt zu mir!" Ich sage: "Du bist doch aber gar nicht drauf auf dem Bild!" Er sagt: "Doch! Und ich will das jetzt sehen! Zeig mir das Bild!" Ich sage: "Würd' ich ja gern, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das geht." Er sagt (plötzlich nicht mehr per Du): "Sie wollen mich wohl verarschen? Haben hier so eine Kamera – und können sich keine Bilder angucken?" Ich sage: "Ich weiß, das hört sich bescheuert an, aber jetzt bleiben wir einfach erstmal entspannt!" Ich erzähle ihm, ich habe die Kamera gerade gekauft und probiere sie das erste Mal aus. +++ Der Typ glaubt mir (natürlich) kein Wort, da taucht ein Kumpel von ihm auf. Bierflasche und Permanent-Make-up. Ich sage wieder das so von wegen, wir bleiben jetzt alle entspannt. Und dann finde ich tatsächlich den Knopf für die Wiedergabefunktion. Bierflaschentyp Nr. 1 zeigt mir, wie man die Bilder mit den Fingern scrollt. Gemeinsam gehen wir alle Aufnahmen durch. Ich sage: "Siehst du, habe ich dir doch gesagt!" Er sagt: "Entschuldigung." Ich sage: "Ja, ist okay." Bierflaschentyp II sagt, dass das von Größe zeugt, dass Bierflaschentyp I sich entschuldigt. Ich sage: "Stimmt." – und wäre jetzt gern noch ein bisschen geblieben. +++ Lange Geschichte. +++ Der Club proudly presents zwei nagelneue Mitarbeiter: Ben, ein junger Brite aus Manchester, für den ich mich ab sofort schön mit dem Brexit herumschlagen darf. Und Annika, junge Antifaschistin aus Lüneburg oder Lübeck. Super Personen, behutsamer Generationswechsel im Club. +++ Warum will eigentlich niemand Rollkoffer mit Gummibereifung erfinden? Wäre ich Erfinder, ich würde es tun. +++ Wie Delfine.
Überschrift inspired by: Mehringplatz (bis 1946: Belle-Alliance-Platz), Berlin-Kreuzberg
Überschrift also inspired by: Jetzt stillen wir unseren Hunger (Roman) © Christoph Bauer, 2001
Lyrics: Bitch © Von wegen Lisbeth, 2016
Helden © Davis Bowie, 1977
Web of wicked Ways / A Town called Malice.
Sonntag, 31. Juli 2016 //
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| Zernsdorf © Kai von Kröcher, 2016 |
Denkst du, es macht mir Spaß, du Hund. +++ Man sollte schon aufpassen. Sonst ist der Sommer vorbei. Bevor er überhaupt angefangen hat. +++ Das Foto heute war nämlich auch schon wieder vor gut einer geschlagenen Woche. +++ Don't hit her. +++ Weshalb ich meine Zeit schon wieder in diesem sagenumwobenen und gleichsam elendigen Drecksnetz vergeude, an einem angehenden Sonntagnachmittag noch dazu, wo man doch eigentlich in Ausflugslokalen herumsitzen sollte und Schwarzwälderkirsch mit Jägersoße und -meister verputzen. Das hat, das ist klar, einen Grund. +++ Ein Video wurde mir gestern zugespielt. Der Trailer zu einem Film, wo ich dachte: "Wow!" und: "Stimmt, den hab' ich ja ganz vergessen!" +++ Der Film wurde in vier Tagen an acht verschiedenen Lokationen gedreht, und an dem Drehtag nämlich im Club, der startete morgens um sieben, da war ich selbst gar nicht dabei. Die kalabrische Barfrau hatte den Schlüssel, und der Klaus in dem Film, mit dem war sie damals liiert. Und weil mir morgens um sieben einfach zu früh war, da sagte ich nur, was ich traditionell immer gern sage: Macht, was ihr wollt! +++ Und während ich eben hier sitze und schreibe, den Trailer verlinke und Worthülsen auswerfe – aber seht selbst: Hier ist der Link. +++ Chimera ist übrigens der Titel, und dass der Trailer jetzt plötzlich gesperrt ist, naja, vielleicht wird er ja bald wieder freigeschaltet. +++ Wäre astrein. +++ Heute Abend mit Miezen. +++ Breaking News (14:18 Uhr): Das Video ist auf einmal wieder frei zugänglich! +++ P.S.: Pilsator im Club ist natürlich Fiktion! +++ Breaking News (Reprise) (16:31 Uhr): Jetzt ist es schon wieder gesperrt! Das wird eine neue Form der Guerilla-Vermarktung sein: Heißmachen, dann kalte Schulter.
Überschrift inspired by: Web of Wicked Ways © The Sound, 1987
Überschrift also inspired by: Town Called Malice © The Jam, 1982
Lyrics: Kinski list Villon © Klaus Kinski, 1959
Chimera © Emre Mirza (Regie), 2016
Repetition © David Bowie, 1979
Digger of the World / The Love of Richard Nixon.
Freitag, 22. Juli 2016 //
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| Neues Deutschland, Münzenbergsaal © Kai von Kröcher, 2016 |
And outside the life goes on. +++ Gestern bei Hermann am Karstadtplatz im Erdgeschoss, irgendwo da bei den Stiften. Genau an der Stelle, wo ich immer an Detlef Kuhlbrodt denke. Wo mir nie einfällt, warum ich dort an ihn denke. Ein paar Schritte weiter, und ich habe Detlef schon wieder vergessen. Ungefähr dort jedenfalls, fast schon auf Höhe der Rollkofferabteilung, jedenfalls kommt mir da einer entgegen. Ein Großer mit kräftigen Augenbrauen und kurz geschnittenem, grauem Haar. Ich sehe ihn an, und innerlich muss ich kichern: "Guck mal, haha", denke ich, "der Depp da sieht aus wie Steve Martin!" +++ Haha. +++ Heute Abend im Club jedenfalls: The Return of Heidi aus Oberaurach. Lässt heute Nacht auflegen! +++ Hatten wir damals im Englisch-Leistungskurs nicht sowas gelernt so von wegen, das Leben im Allgemeinen wird ohne bestimmten Artikel übersetzt? Außer es handelt sich dabei um das Leben von Jimmy Carter? +++ Jetzt nur mal als Beispiel? +++ Yoko Mono morgen Abend im Club jedenfalls legt nach wie vor selbst auf. Herself, sozusagen – bringt Platten aus Hamburg mit!!! +++ Bei dem Foto übrigens handelt es sich um einen investigativen Schnappschuss: Der Innenhof des ND! Kurz nach der OL- & Rattelschneck-Show im vom Feeling her restlos ausverkauften Münzenbergsaal oben im ersten Stock. Ein dufter Abend, und bei dem Sommer heute da draußen reicht mir das dann auch schon an Bildern. +++ Das wird man doch wohl hier noch sagen dürfen.
Überschrift inspired by: Woman Is the Nigger of the World © John Lennon & Yoko Ono, 1972
Überschrift also inspired by: The Love of Richard Nixon © Manic Street Preachers, 2004
Lyrics: Quiet Night © Flesh Quartet & Anna Ternheim, 2010
Verflixtes 7. Jahr / Des Uhus letzter Flug.
Donnerstag, 14. Juli 2016 //
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| Back in the Days © Kai von Kröcher, 2010 |
It ain't nothing ... but her favorite country song. +++ So sieht es mal aus. +++ Das Foto damals, das war am 3. Oktober 2010, eine Parallelstraße weiter westlich. Verwunschene Lieblingsautowerkstatt im zweiten Hof. Die hatte ich mal in einer Kolumne verewigt – Beton&Garten, falls sich jemand erinnert. +++ They wrote a book about it, they said it was like ancient Rome. +++ Wie ich damals zufällig vorbeispaziert kam – in der Nacht vorher war vorn an der Straße die Bar ausgebrannt, und auf dem Bürgersteig saß jetzt deren Besitzer und weinte. Ich hatte dann, in der Kolumne, einen Bogen geschlagen zum Schrauber hinten im Hof. Der zu der Zeit seinen Laden zwischendurch dichtgemacht hatte – und sich mit Burn-out die Decke über den Kopf gezogen, wie man erzählte. +++ Den Text selbst hatte ich überschrieben mit: ›Ausgebrannt‹, das fand ich nicht schlecht. +++ Und jetzt hat der Uhu heute also seinen letzten Abend im Club. Was sagt man nu dazu? +++ ›Danke, Digger, für sieben gute Jahre!‹ +++ Das klingt etwas dünn, vielleicht sogar zynisch. Zyklisch und antizyklisch zugleich. +++ Vierzig Jahre im Betrieb, Blumenstrauß, Armbanduhr: Ist aber nur, weil mir nichts Passendes einfällt, kennst ma ja: An End Is A Start! +++ Ich wünsche Dir alles Gute, check es aus! Und schau mal rein bei Gelegenheit!
Überschrift inspired by: The Seven Year Itch © Billy Wilder (Regie), USA 1955
Überschrift also inspired by: Jeder braucht 'nen kleinen Flugplatz © Roy Black, 1992
Lyrics: Jolene © Hey Ocean!, 2013
Lyrics: Romeo Had Juliet © Lou Reed, 1989
Inspired by: An End Has A Start © Editors, 2007
Armer Deutschland / La Commune de Paris.
Mittwoch, 13. Juli 2016 //
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| SchuhSchauerShow © OL & Rattelschneck, 2016 |
I wish, I wish, I wish you'd care. +++ Habt ihr früher auch immer Carl Douglas verwechselt mit George McCrae? +++ Merkwürdig. +++ Der berühmte Cartoonist Rattelschneck schickte mir gestern das ›SchuhSchauerShow‹-Plakat zu seiner gleichnamigen Show im Verlagsgebäude des Neuen Deutschlands. Die Zeichnung selbst aber dürfte von OL sein. Himself, sozusagen. Er ist ja nicht minder berühmt – und tritt dort ebenfalls auf. +++ Eigentlich toll. +++ Apropos: Die tolle Geschichte neulich zum Halbfinal-Aus hatte mal wieder kaum einer verstanden. +++ Die Bar heute im Club ist ab 19:00 Uhr offen. Wie übrigens jeden Tag! Und morgen des Uhus dann letzter Abend!
Überschrift inspired by: Erlebnis im M29er Bus, Oberdeck, ca. 2005 (vielleicht auch wann anders)
Überschrift also inspired by: Straße der Pariser Kommune, Berlin-Friedrichshain
Lyrics: A New England © Kirsty MacColl, 1984 (Cover)
Aurélien / La Grande Nation (jetzt sagt bestimmt wieder einer, dass man den Ausdruck in dieser Bedeutung in Frankreich gar nicht kennt, und dass ihn nur Dummköpfe benutzen, ist aber egal).
Sonntag, 10. Juli 2016 //
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| Ein gesegnetes Endspiel euch allen! © Kai von Kröcher, 2013 |
This can't be living now. +++ Dann will ich die Katze mal rauslassen: Ungefähr eine Stunde vor Halbfinalanpfiff am Donnerstagabend gegen Frankreich hatte ich mir eine perfide Taktik überlegt, eingeweiht waren nur wenige. Und dann lockte ich, die Mannschaften liefen bereits auf das Feld, unter fadenscheinigem Vorwand die Lyoner Künstlerin Cécile Dupaquier hinter den Tresen: "Zapf Tati mal ein Bier – nur so, zur Völkerverständigung!" +++ Ja, die Geschichte hört sich dem ersten Eindruck nach ziemlich müde an – aber: Wer stand zum Finale von Rio hinter dem Tresen im Club? Wir erinnern uns an den 13. Juli 2014, bis zum Anpfiff hatte es hier in Berlin wie aus Eimern gegossen. Deutschland – Argentinien. Dann riss der Himmel auf, in der 113. Minute schoss Götze, die alte Nuss, sein Traumtor zum Weltmeisterpokal – und hinter dem Tresen stand, ihr wisst es: Yasmin Gate (*Buenos Aires)! +++ Bordeaux, Euro 2016: Deutschland im Viertelfinale gegen den unbesiegbaren Angstgegner Italien. Ein unfassbarer Elfmeterkrimi. Deutschland gewinnt nach auf beiden Seiten insgesamt sieben verschossenen Strafstößen. Und hinter dem Tresen steht, schon klar: Laura Guidi (*Kalabrien). +++ Und auch in diesem Jahr wollte ich spontan noch am Rad der Geschichte drehen. Doch schon in dem Augenblick, als Cécile offenherzig und ahnungslos hinter den Tresen trat, kam ich mir hinterhältig und schäbig vor. +++ Das ist die Geschichte, Strafe muss sein! +++ Am kommenden Samstag, wenn ich das richtig verstanden habe, arbeitet Yasmin den neuen Barmann im Club ein: Aurélien, junger Musikproduzent aus, was denn sonst: Frankreich! +++ Weil, das wisst ihr noch gar nicht; die Hiobsbotschaft erreichte mich vorletzte Woche. Traf mich wie ein Schlag mit der Bratpfanne: Der Uhu hat kommenden Donnerstag seinen letzten Abend im Club – wird Manager von Schalke 04! +++ Weiter, immer weiter! +++ Da ich es bei dieser EM geschafft habe, tatsächlich kein einziges Foto zu schießen, hier noch einmal der Hinweis auf meine laufende Online-Ausstellung. Zu sehen und zu kaufen gibt es die Bilder hier: ArtInFlow.de +++ Das Exponat oben ist übrigens nicht aus der Ausstellung, aber auch eine meiner sogenannten "Doppelbelichtungen" – das ist doch immerhin schon mal was! +++ Heute Abend: Endspiel im Club!
Überschrift inspired by: Aurélie © Wir sind Helden, 2003
Überschrift also inspired by: Im Deutschen verbreitete Bezeichnung für Frankreich
Lyrics: Got It All (This Can't Be Living Now) © Portugal. The Man, 2011
Lasst das mal den Toni machen / Marseille.
Donnerstag, 7. Juli 2016 //
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| aus: ›Berlin – Shot By Both Sides‹ © Kai von Kröcher, 2014 |
Bildunterschrift inspired by (Ausstellungstitel): Shot By Both Sides © Magazine, 1978

















