P.S.: Und ein Gruß an Brigitta & Thomas, die ja jetzt angeblich auch Internet haben.
Handyvideo: Nowosibirsk © KvK, 2009
berlin ohlauer straße 31 kreuzberg
Freitag, 31. Juli 2009 //
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Kai von Kröcher //
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Donnerstag, 30. Juli 2009 //
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Alle waren schon gegangen. Auch Benjamin hatte schon gezahlt. Man dachte, das wär's nun gewesen mit den Highlights für heute. Aber dann gab's einen kurzen Knall. Wir wunderten uns. Gegenüber war ein Typ beim Ausparken erst auf Thimo Sanders Auto aufgefahren und dann direkt am Steuer eingeschlafen. Er hing da eine ganze Weile wie benommen rum. Schlief einfach irgendwie. Wir meinten noch, wenn wir Schweine wären, würden wir jetzt die Bullen rufen. Die kamen dann eh sowieso. In Spielfilm-Besetzung mit schusssicheren Westen und einer gelangweilten Kollegin mit Pferdeschwanz. Nahmen erst die Kiste von dem Typen auseinander, als wäre er ein Terrorist - dann führten sie ihn ab. Benjamin meinte noch, dass das für den ein ziemlich blödes Gefühl sein muss beim Aufwachen. Dann räumten wir Tische und Stühle rein.
Mittwoch, 29. Juli 2009 //
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Kai von Kröcher //
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Komme mir vor, wie die Nachmittagssendung im MDR, wo ältere Menschen ältere Menschen aus Plauen und Gera grüßen. Ich für mein' Teil grüße heute Tamie und Meike. Zum Geburtstag. Alles Gute. Und hier das Video zum Plakat...
Dienstag, 28. Juli 2009 //
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Steckt mir noch in den Knochen. Beschränke mich von daher auf einen Gruß an Michi (Foto). Alles Gute zum Geburtstag.
Montag, 27. Juli 2009 //
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Sonntag, 26. Juli 2009 //
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Sonne scheint. Ein kleiner Ort irgendwo in der Nähe von Heidelberg. Frühstück bei den Unterhubers. Die Eltern der jungen Deutsch Pop Band aus dem Club 49. Hier ein Bild von Tamie. Sie spielten bei Stuttgart vor 2.500 Menschen gestern und hatten vor Aufregung ganz rote Augen. Danach in der Nacht noch schön in Sinsheim auf Piste gewesen. Wo das Stadion der TSG Hoffenheim steht. In der legendären Kneipe Sin City. Niemand mehr da. Außer uns noch vier oder fünf dicke Nazi-Typen, ein Dreadlock-Freak, eine tanzende Frau mit Muschi-betonter Mini-Jeans und ein wahnsinnig fetter DJ. An der Wand diverse Banner: "Strong Bow", "Jägermeister", "Ficken".
Samstag, 25. Juli 2009 //
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Nun denn. Wegen dieser Typen auf dem Bild fahre ich in ein paar Stunden nach Winterbach. Wo immer das ist. Siebenhundert Kilometer, so viel scheint sicher. Die Schwester ist auch dabei. Die Tamie. Wird bestimmt nett. Ich freu mich drauf, geh aber trotzdem jetzt pennen, wie man früher als lässiger Kollege gesagt hat: "Ich geh jetzt mal pennen." Man sieht sich. Heutzutage sagt man ja: "Checkt es aus." Genau. Dany ist heute wieder da. Im Club.
Freitag, 24. Juli 2009 //
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Voll verpennt. 12:17 Uhr. Um ein Haar hätte es nun nichts mehr zu trinken gegeben im Club. Weil ich morgen doch weg fahre ins Schwabenländle - aber die Bierkutscher-Mafia zeigte sowas wie Mitleid und bringt nun doch noch ein paar Fässchen vorbei am Nachmittag. "Wir steh'n hier jeden Tag, ganz egal wie das Wetter ist. Wir trinken Bier oder Schnaps und kümmern uns nur um uns", wie der gebürtige Wolfsburger Max Müller früher zu singen pflegte. Die Single gab's im Kumpelnest hinterm Tresen für'n Fünfer zu kaufen. D-Mark damals noch. Bei der Google-Suche gerade auf weitere Müller-Songtitel gestoßen: "Alt und schwul" oder "Manuela, eines Tages wirst Du mich hassen", um nur ein paar zu nennen. Irgendwas wollte ich noch sagen in meinem benebelten Irrsinn. Wahrscheinlich, dass die Frau Sabine Steinort heute Nacht im Clüb Wachdienst schiebt. Am Zapfautomat. Weil old Kröchomat morgen früh ja früh raus will. Ins Schwabenländle. Wo old Kröchomat sein' Lebtag noch nicht war. Sagt man das so?
Donnerstag, 23. Juli 2009 //
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Schon wieder der Geheimdienst vorm Haus? Oder ist das Foto schon ein paar Tage alt? Darf man nicht alles glauben, was in der Zeitung steht? Manzur erzählte gestern, er sei vor Jahren mal von Karlsruhe bis Berlin mit Zwischenstopp in Frankfurt unauffällig von einem Lieferwagen verfolgt worden - direkt bis vor sein Atelier in Mitte. Und wusste nicht einmal, warum. Verdacht auf eine Schläfertätigkeit vielleicht. War bald nach 9/11, wie man so schön sagt. Hey: Heute im Club nochmal der Chef höchstselbst an der Zapfpistole und Freitag dann das Gastspiel einer alten Barkeeperlegende: The Return of Sabine Steinort! Da werden Erinnerungen wach. Checkt es aus.
Mittwoch, 22. Juli 2009 //
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Neuerdings steht jetzt immer ein Wagen vor der Tür. Drogenfahndung. Wenn ich aus dem Club komme, sehe ich in Gesichter. Große, starrende Augen. Sehr gute Tarnung, sich in einem weißen Gas Wasser Heizung Kleintransporter auf den Stammparkplatz von Robert Kovac zu stellen. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, was ich an dem Agenten vorm Fenster unauffälliger finde: die Krawatte oder sein fehlendes Bein. Übrigens: Der Club gratuliert DJ Heidi zum heutigen Geburtstag...!
Dienstag, 21. Juli 2009 //
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Während ich gerade ein pikant türkisches Frühstück mit Spreewaldplatzblick esse, wurde heute vor wahrscheinlich 38 Jahren der Kollege Hartmeister Stapelmoor geboren. In der geselligen Kleinstadt Wriezen zwar und nicht, wie Stapelmeister himself felsenfest annahm, in der Kreisstadt Seelow, aber - so viel steht fest: ohne die besagte sympathische Kiezgröße Hardy S. würde der gemütliche Szenetreff 49 in der Ohlauer Straße zum Beispiel nicht existieren. Herzlichen Glückwunsch. +++ Ohlauer Straße übrigens: Im Rahmen der Gentrifizierung wird über der Künstlerkneipe mit Herz in etwa zwei Monaten im zweiten Stock eine Wohnung frei. Eine schöne, helle Wohnung mit Gastronomie-Anschluss für ca. 380 Euro. Selber hatte ich auch kurz mit dem Gedanken gespielt, aber für mich persönlich wäre die Clübnähe wohl nicht wirklich gesundheitsfördernd. Checkt es aus. Anfragen bitte beim Chef hinterlegen. Unter vier Augen. Das mit der Gentrifizierung war übrigens nur ein Scherz. Ein Scherz unter Männern.
Montag, 20. Juli 2009 //
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Kai von Kröcher //
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